200 neue Windradl für München

+
Das Fröttmaninger Windrad

München - Der mächtigste München-Manager steht wieder, etwas wacklig zwar – aber er hat schon neue Pläne: Stadtwerke-Chef Kurt Mühlhäuser (68)!

Kurt Mühlhäuser steht

Er hat sich vor sechs Wochen beim Skilanglauf den linken Oberschenkelhals sowie den Unterarm gebrochen und musste zehn Tage ins Klinikum Harlaching. Anschließend die Reha Bad Wiessee. „Die Knochen müssen noch stabil zusammenwachsen. Die Heilung entspricht aber den Erwartungen“, sagte Mühlhäuser am Donnerstag am ersten Arbeitstag, an dem er gleich Wind machte.

Die Stadtwerke gründen zusammen mit dem Windenergie-Konzern wpd das Unternehmen SWM Bayernwind, um mit Gemeinden und Städten im ganzen Freistaat neue Radl zu bauen. Bis 2020 sollen rund 200 weitere Windmühlen stehen – eine neue in München. Denn die SWM planen Zuwachs für den Fröttmaninger Spargel – einen großen Bruder, denn das neue Windrad an der A 9 soll rund 40 Meter höher ausfallen als das 100-Meter-Gerät auf der anderen Seite. Derzeit wird noch Schlacke auf dem Müllberg eingelagert. Baubeginn ist offen.

Weiter sind die SWM mit rund 40 Kommunen, die im Schnitt gern je drei Windräder hätten, an denen auch die SWM profitieren würden. „Beim Wind ist Bayern ein Entwicklungsland“, sagt OB und Aufsichtsratschef Christian Ude (SPD). „Aber die Kommunen rennen uns die Türen ein.“

DAC

"Prinz"-Liste: Die wichtigsten Münchner

"Prinz"-Liste: Die wichtigsten Münchner

Auch interessant

Kommentare