Und wie fühlen Sie sich?

Neue Zahlen: So geht‘s den Leuten aus Stadt und Umland

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Das Geldbeutelwaschen soll Wohlstand bringen.

München - Die neuesten Zahlen des Regionalinstituts für Mittelstandsforschung zeigen ein positives Bild für München und Umgebung. Hier gibt‘s mehr Details dazu.

Herzlich willkommen in der Komfortzone! Ungefähr so könnte man die neuesten Zahlen in Worte fassen, die das Regionalinstitut für Mittelstandsforschung (RIM) erhoben hat. Die Wissenschaftler wollten ein Stimmungsbild für die Region München zeichnen. Wollten mal abseits der nackten Zahlen nach Verdienst, Miete, Bierkonsum oder Haustierdichte wissen: Wie geht’s den Menschen, die in München und Umland leben? Die wichtigste Antwort ist: offenbar gut. Denn 95 Prozent der Befragten (700 schriftliche Interviews) leben gern oder sehr gern hier. Heißt im Umkehrschluss: Nur einem von 20 Befragten gefällt’s hier nicht so besonders. Und: Fast drei Viertel der Bevölkerung (73 Prozent) sind ganz grundsätzlich optimistisch. Allerdings gibt’s immer noch Nachwirkungen der Wirtschaftskrise – die war im Jahr 2008, und die Stimmung ist seitdem nie wieder so gut geworden wie in den Jahren vor diesem Einschnitt. Gleichzeitig glauben 89 Prozent der Bevölkerung, dass ihre Lebensqualität in den nächsten Monaten gleich bleibt oder sogar besser wird. Mehr Details:

Politik

Oberbürgermeister Dieter Reiter.

Oberbürgermeister Dieter Reiter (58, SPD) hat sich vor allem beim Thema Flüchtlinge einen Namen gemacht – und das schlägt sich auch in den Umfragewerten nieder. Der deutliche Trend ist: Je lokaler der Bereich, umso überzeugter sind die Bürger mit der Flüchtlings-Politik. Das heißt ganz konkret: Über die Hälfte der Münchner sind zufrieden oder sehr zufrieden mit der Flüchtlingspolitik der Stadt. Der Freistaat Bayern kommt mit 35 Prozent schlechter weg, bei der Bundesregierung sinkt der Wert auf 27 Prozent. Und wenn es um die Europäische Union als Ganzes geht, liegt die Zahl der Zufriedenen lediglich bei acht Prozent!

Geld

Ob das Geldbeutelwaschen im Fischbrunnen hilft? Und ganz grundsätzlich: Ob wir im Jahresendspurt mehr Geld zum Ausgeben haben als in den vergangenen Monaten? Die Meinungen gehen da auseinander … In Zahlen: 32 Prozent der Münchner gehen davon aus, dass sie in den nächsten Wochen mehr Geld für persönliche Wünsche ausgeben werden als zuletzt. 29 Prozent wollen dagegen sparsamer werden, 36 Prozent wissen’s nicht so genau. In dieser ­Hinsicht hat sich die Stimmungslage über die Jahre nicht wesentlich ­geändert.

Arbeit

Die Wirtschaft boomt.

Die Wirtschaft boomt, der Münchner Arbeitsmarkt ist stark – trotzdem haben die Menschen Sorgen. Die Forscher vermuten, dass das eher an den Hiobsbotschaften aus der weiten Welt liegt als am tatsächlichen Leben hier in Oberbayern. In der Umfrage gaben 38 Prozent aller Befragten an, dass sie von einem Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland in den kommenden Monaten ausgehen. Nur elf Prozent glauben, dass es bald weniger Arbeitslose geben wird. Gleichzeitig glauben auch 36 Prozent der Bevölkerung, dass sich die Wirtschaftslage eher verschlechtern wird.

tz

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