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Keine Änderung in Sicht

Neuer Immobilien-Hammer: Historische Höchstpreise

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Wohnhäuser in München werden immer teurer - das sorgt auch für steigende Mieten.

München - Nein, es gibt keine Entspannung. Der Münchner Immobilienmarkt läuft heiß und heißer, die Preise steigen und steigen - und keine Änderung in Sicht.

Das gilt für die Mieten - und es gilt genauso für Wohn-Eigentum.  Der Immobilienverband IVD vermeldete am Dienstag in seinem halbjährlichen Marktbericht Rekordwerte bei Münchner Kaufimmobilien. Die Preise liegen auf einem Niveau, wie es seit Beginn der IVD-Marktforschung 1969 noch nie gemessen wurde!

Die Details: Reihenmittelhäuser haben sich um 12,4 Prozent (im Bestand) beziehungsweise um 12,5 Prozent (bei Neubauten) verteuert. Freistehende Einfamilienhäuser legten um 12,5 Prozent zu. Ein Bestands-Einfamilienhaus mit gutem Wohnwert kostete im Herbst 2011 noch 850 000 Euro, im Frühjahr 2012 waren es 950 000 Euro. Ein Bestands-Reihenmittelhaus gleicher Qualität verteuerte sich von 525 000 Euro auf 590 000 Euro, ein Neubau dieser Kategorie schlug im Frühjahr mit 630 000 Euro zu Buche, ein halbes Jahr vorher waren es noch 560 000 Euro. Eine Doppelhaushälfte im Bestand verteuerte sich von 700 000 auf 740 00 Euro, ein Neubau kostete zuletzt 830 000 Euro, 2011 noch 775 000 Euro.

München von oben im Vergleich: 1962 und 2011

München von oben im Vergleich: 1962 und 2011

Auch die Preise für  Eigentumswohnungen legten kräftig zu: Der Quadratmeter kostete bei gutem Wohnwert im Schnitt 3600 Euro, das sind 200 Euro mehr als ein halbes Jahr zuvor. Bei Neubauten zog der Preis sogar um 400 Euro auf 4800 Euro an. Auch im Umland wird Wohnen immer teurer: In Oberbayern gab es etwa bei neugebauten Doppelhaushälften einen Preiszuwachs von 7,2 Prozent. Auch bayernweit ging der Trend nach oben: Neugebaute Reihenmittelhäuser verteuerten sich im Vergleich zum Herbst um 6,1 Prozent.

Professor Stephan Kippes. Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts, sagt: „Mit einer zunehmenden Angebotsverknappung sowie stark gestiegenen Preisen machen sich Überhitzungserscheinungen am Münchner Immobilienmarkt bemerkbar.“ Bislang liege in München aber noch keine klassische Bildung einer Immobilienblase vor. Professor Kippes rechnet weiter mit hohen Preisen: „Da die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt, ist eine kurzfristige Beruhigung der aktuellen Situation nicht zu erwarten.“

J. Welte

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