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Neuer Mega-Radweg in München? Grüne und SPD wollen Route mit über 30 Kilometern Länge

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Von: Sascha Karowski

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Radfahrer in München
Der neue Radweg von München nach Ebersberg soll 30 Kilometer lang sein. © Lino Mirgeler

Kommt der nächste Mega-Radweg in München? Grüne und SPD jedenfalls haben ihn gestern beantragt. Er soll über den Münchner Osten bis in einen Nachbarlandkreis führen. Die neue Route wäre auch kostengünstig.

München - München soll einen weiteren Mega-Radweg bekommen - vom Ostbahnhof durch Berg am Laim und Trudering und weiter durch die Gemeinden im Osten Münchens bis nach Ebersberg. Das fordern Grüne und SPD. Der neue Radweg hätte eine Länge von 30 Kilometern. Die Verwaltung soll nun mi den Planungen beginnen. Diese könnten sich überwiegend auf bereits bestehende Wege stützen.

Münchens Grünen-Stadtrat Christian Smolka: „Lange Wegstrecke kostengünstig erschließen“

Das sei ein „unschlagbarer Vorteil“, sagt Grünen-Stadtrat Christian Smolka. „Man muss die Wege nur in einen guten Zustand bringen und noch einige Lücken schließen. So können wir eine lange Wegstrecke kostengünstig für den Radverkehr erschließen.“ Überdies sollte die Stadt die Chance ergreifen, Streckenabschnitte in künftigen Neubaugebieten vorausschauend einzuplanen – beispielsweise an der Heltauerstraße oder am Rappenweg. „Auch wenn die Strecke aufgrund der Führung durch ein Biotop nicht die Maße einer Radschnellverbindung erhalten soll und kann, sollt es möglich sein, für diese überregionale Route Fördergelder von Bund und Land zu akquirieren“, sagt Smolka.

Münchens SPD-Stadtrat Andreas Schuster: „Klug Lücken schließen“

SPD-Kollege Andreas Schuster ergänzt, dass schnelle Radwege ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Mobilität der Zukunft seien. „Sie bieten Pendlern die Möglichkeit, zügig und direkt nach München und wieder nach Hause zu kommen.“ Im Osten der Stadt sei es tatsächlich von Vorteil, dass es dort bereits viele Abschnitte mit Radwegen gebe. „Hier können wir klug Lücken schließen und rasch Fortschritte bei dem Ausbau des Radverkehrs erzielen. Das ist ein kostengünstiger und zeitnaher Gewinn für unsere Stadt.“ (ska) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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