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Neuer Mietspiegel: München am teuersten

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Schön, aber auch ziemlich teuer: Das Mietniveau in München liegt 66 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt
Schön, aber auch ziemlich teuer: Das Mietniveau in München liegt 66 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt © dpa

Dass München ein teures Plaster ist, ist nichts Neues - doch jetzt liegt die Weltstadt mit Herz sogar im Vergleich mit 324 anderen Städten vorn.

Wie teuer München im Vergleich zu 324 anderen deutschen Gemeinden ab 10000 Einwohnern ist, zeigt jetzt der brandneue Mietspiegelindex des Hamburger Forschungsinstitutes F+B. Und der hat es in sich: München ist mit durchschnittlich 9,81 Euro Miete pro Quadratmeter mit Abstand die Kosten-Nummer 1 schlechthin. Dann folgt erst Köln – mit 7,62 Euro pro Quadratmeter. Und in Berlin? Wer dort wohnt, muss fürs Wohnen 50 Prozent weniger zahlen als an der schönen Isar.

Was die neue Statistik auch noch wenig erfreulich macht: Die Preise werden weiter steigen. Um 1,7 Prozent ist eine 65 Quadratmeter große Wohnung heuer teurer vermietet worden als im Vorjahr – das ist der Bundesdurchschnitt. Je nach Region sind die Unterschiede allerdings erheblich: In Süddeutschland (Bayern und Baden-Württemberg) liegt die Steigerung bei 3,4 Prozent innerhalb eines Jahres. Zum Vergleich: In anderern Regionen stiegen die Mieten um zwischen 0,6 Prozent in Ostdeutschland und 1,6 Prozent in Nordrhein-Westfalen. Kein Wunder also, dass man in Dresden mit 5,26 Euro pro Quadratmeter am günstigsten wohnt – wenn es um die Großstädte geht.

Auch interessant: Wenn bei dem Mietindex alle Städte (unabhängig von der Einwohnerzahl) einberechnet werden, landet Köln nur auf Platz 4. München bleibt zwar unangefochten ganz oben, auf Platz 2 landet aber Germering – und gleich dahinter Dachau.

Quelle: tz

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