Neuer Name fürs Kommunalreferat: Frank besteht auf Umbenennung

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Kristina Frank (CSU) will das von ihr geleitetete Kommunalreferat umbenennen.

Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) will an den Plänen zur Umbenennung des Kommunalreferates festhalten.

„Ich verstehe eine gewisse Sorge, dass Umbenennungen vor einer Kommunalwahl möglicherweise Unruhe in den Verwaltungsapparat bringen könnten“, sagte die 38-Jährige auf Anfrage unserer Zeitung. „Dennoch halte ich an meinem Vorgehen fest, denn wir schulden den Münchner eine transparente Verwaltungsorganisation“, so Frank weiter.

Wie berichtet, hatte der Ältestenrat am Montag entschieden, die geplante Umbenennung der Kämmerei in Finanzreferat und des Kommunalreferates zu kippen. OB Dieter Reiter kassierte sodann entsprechende Sitzungsvorlagen ein. Für den neuen Namen des Kommunalreferates hatte es extra einen Ideenwettbewerb gegeben, an dem sich die Münchner beteiligen konnten. Wie das Referat nach dem Namenswechsel hätte heißen sollen, stand bisher noch nicht fest.

Die Umbenennung erfolge vor allem vor dem Hintergrund der Verbesserung der Bürgerfreundlichkeit. Die wenigsten Menschen wüssten, für was das Kommunalreferat überhaupt zuständig ist, das unter anderem den Abfallwirtschaftsbetrieb, die städtischen Märkte und diverse Immobilien betreut. „Der Namensvorschlag soll in jedem Fall verständlicher und bürgerfreundlicher sein als die bisherige Referatsbezeichnung“, sagt Frank. „Auf den genauen Zeitpunkt kommt es mir dabei nicht an.“ 

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