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Neuer Radweg von Harlaching nach Thalkirchen: „Zeit, dass diese Querverbindung fahrradtauglich gemacht wird“

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Von: Sascha Karowski

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Die Brücke am Tierpark in Thalkirchen. Einen eigenen Radweg gibt es dort nicht.
Die Brücke am Tierpark in Thalkirchen. Einen eigenen Radweg gibt es dort nicht. © Marcus Schlaf

Mit dem Rad von Harlaching nach Thalkirchen zu kommen gilt als mühsam und nicht selten als richtig gefährlich. Grüne und SPD wollen das nun ändern.

München - Das Radfahren von Harlaching nach Thalkirchen soll sicherer werden. Dafür setzen sich Grüne und SPD ein. Die Verwaltung wird in einem Antrag beauftragt, eine neue Radverbindung zu entwerfen, die auch für Eltern mit Kindern, Senioren, Rollstuhlfahrer, Lastenräder und sensible, vorsichtige Radfahrer geeignet ist.

Dabei soll die Stadtverwaltung nach Möglichkeit mit der TU München oder mit externen Planungsbüros kooperieren, um die besonderen Herausforderungen dieser Planung zu meister, dazu zählen laut Grünen und SPD die schwierige Hanglage des Harlachinger Berges und eine eventuelle bauliche Anpassung der Brücke. Die CSU hatte sich in einem Antrag zuletzt ebenfalls mit der Brücke befasst und einen Anbau oder eine zweite Brücke gefordert.

Grünen-Stadträtin Gudrun Lux: „Deutliche Verbesserung der Situation“

„Die Radroute Süd von Thalkirchen über die Tierparkbrücke wird viel genutzt und ist doch viel zu schlecht ausgebaut für das, was dort oft los ist“, sagt Grünen-Stadträtin Gudrun Lux. Weil wegen des Tierparks dort auch viele Familien mit Kindern unterwegs seien, brauchen es eine deutliche Verbesserung der Situation.

„Für mich ist diese Strecke damit ein sehr gutes Beispiel, wie wir den Radverkehr in unserer Stadt ausbauen werden“, sagt SPD-Stadtrat Andreas Schuster. Wichtig sei, dass die Münchner künftig auf zusammenhängenden Routen aus komfortablen, breiten und ebenen Radwegen ihre Ziele sicher mit dem Rad erreichen.

Grünen-Stadtrat Sebastian Weisenburger will alle Belange berücksichtigen

„Es wird Zeit, dass diese wichtige Querverbindung über die Isar fahrradtauglich gemacht wird“, sagt Grünen-Stadtrat Sebastian Weisenburger. „Dabei müssen wir die Belange der Radfahrer ebenso berücksichtigen wie die des Naturschutzes und der Besucher am Tierpark.“

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