Neues Schild: Was hätte Goethe dazu gesagt?

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Das Schild gegenüber des Hauptbahnhofs in der Bayerstraße

München - Wer derzeit auf der Bayerstraße die Mittererstraße passiert, der stößt kurz vor dem Hauptbahnhof auf ein Straßenschild, bei dem sich der Fehlerteufel eingeschlichen hat. Nur: Wer war's?

„Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten“, lehrte uns schon Goethe. Doch Bau- und Kreisverwaltungsreferat torpedieren, was der Dichterfürst augenzwinkernd kundtat: Das Gesetz der Rechtschreibung wurde jäh übertreten und Zeit haben sich die Referate auch gelassen, um des Pudels Kern zu eruieren.

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Wer derzeit auf der Bayerstraße die Mittererstraße passiert, der stößt kurz vor dem Hauptbahnhof auf folgenden Schilder-Hinweis: „Bahnhofplatz gesperrt. Ableitung über Göthestraße.“ Da schaudert’s den Laien, da weint der Goethe-Liebhaber. Wie es sein kann, dass man Deutschlands berühmtesten Künstler auf einem öffentlichen Schild falsch schreibt?

Das Baureferat verweist an die MVG, die für die Arbeiten im U-Bahngeschoss zuständig sind. Die sagen: Wenden Sie sich ans Kreisverwaltungsreferat.

Das stellt fest: Oeha, pardon, öha! Allerdings hat auch das Baureferat nach zähen Stunden informiert: Auftrag und Schrift kamen zwar vom KVR, aber die Umsetzung ist von uns. Das Schild, so das Baureferat, wird schnell ausgetauscht. Wir fordern: mehr Licht ins Rechtschreibdunkel!

tz

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