Neues Zentrum für die Volkshochschule

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Die Fassade in der Einsteinstraße kennt jeder: In die alte Verkehrsdirektion zieht bald die Volkshochschule

München - Aus der alten Nahverkehrszentrale der Stadt wird ein Zentrum der Bildung: Die Stadtwerke sanieren ihre „Direktion der Münchner Verkehrsbetriebe“ in der Einsteinstraße für die Münchner Volkshochschule – plus Neubau im Hof.

Mit diesem „Projekt Einstein“ will die Stadt die Bildung für Erwachsene bündeln. „Das ist ein großer Tag für die Münchner Volkshochschule, weil sie einen prominenten Platz bekommt“, sagt OB Christian Ude (SPD). Eine neue Heimat für 200.000 Volkshochschüler!

Im Jahr des Baus 1890 rollte noch die Pferdetram aus dem Tor, bis 2003 residierten die Verkehrsbetriebe in dem prächtigen Gebäude in der Einsteinstraße. Seitdem nutzen Büros und Künstler das Haus. 2013 ist Schluss: Dann rollen die Bagger an, bis 2015 soll das denkmalgeschützte Gebäude mit der markanten Fassade saniert sein. Dahinter und in der Schlossstraße soll auf dem 3600 Quadratmeter-Areal ein Neubau mit zwei Untergeschossen und vier Stockwerken entstehen. Wichtig: Der Neubau soll von der Einsteinstraße aus nicht zu sehen sein die denkmalgeschützte Fassade bleibt unbeeinträchtigt. Die Kosten taxiert Stadtwerke-Finanzchef Florian Bieberbach auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Ein Architektenwettbewerb wird jetzt ausgeschrieben.

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Der Direktor der Volkshochschule, Prof. Klaus Meisel, freut sich auf das Zentrum: In Befragungen lobten die Teilnehmer meist Angebot und Dozenten, Kritik gebe es immer nur für die Räume. Das soll sich ändern. Auf insgesamt 10 300 Quadratmetern in dann drei Gebäudeteilen entstehen mehr als 70 neue Unterrichtsräume mit direkter Anbindung von U-Bahn, Bus und Tram. Dafür könne die Volkshochschule angemietete, verstreute Räume in Schwanthaler-, Landwehr- und Lindwurmstraße aufgeben.

dac.

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