So soll es aussehen

Am Dantebad: Stadtwerke bauen für Mitarbeiter Stelzen-Haus

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53 kleine Appartments bauen die SWM westlich der Liegewiese am Sommereingang des Dantefreibades. 

Die Stadtwerke investieren weiter in Wohnungen für die eigenen Mitarbeiter. Am Dantebad soll nun ein besonders spektakuläres Wohnhaus entstehen.

München - An der Dantestraße bauen die Stadtwerke München (SWM) auf einem rund 2000 Quadratmeter großen Areal 53 Wohnungen für Mitarbeiter. Das Gebäude, das direkt neben dem Eingang des Dante-Freibads hochgezogen wird, hat vier Stockwerke und steht auf Stelzen. Im Erdgeschoss wird es 14 Stellplätze für die Bewohner sowie Lagerflächen fürs Dantebad geben, darüber die Wohnungen. Die Wohnräume werden nach Angaben der SWM nach Westen ausgerichtet, also vom Freibad weg. Das Dach soll begrünt werden und bekommt eine Photovoltaik-Anlage. Gestaltet wurde der Wohnblock von Maisch Wolf Architekten. Die Vorarbeiten auf dem Areal haben bereits begonnen, rund 20 Bäume mussten gefällt werden. Voraussichtlich im Dezember 2018 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

Das Erdgeschoss des auf Ständern stehenden Gebäudes wird fast zur Hälfte mit Lager- und Technikräumen ausgebaut. Eine Sprecherin der SWM sagte: „Es ist das erste Wohngebäude, das wir in dieser Bauform errichten.“ Im Zuge des Neubaus wird auch der Platz vor dem Sommereingang des Dantebads neu gestaltet: barrierefrei mit Grünflächen, Bäumen und neuen Radlstellplätzen. Einen Einfluss auf den Badebetrieb in diesem Sommer sollen die Bauarbeiten nicht haben.

Die Stadtwerke investieren seit 2011 wieder in Werkswohnungen. Aktuell stellt das Unternehmen seinen Mitarbeitern nach eigenen Angaben rund 600 Appartements zur Verfügung. Bis zum Jahr 2022 sollen es 1100 sein.

Auch die Wohnungsbaugesellschaft Gewofag hat nahe dem Dantebad ein Stelzenhaus gebaut. Es gehört zum Sofortprogramm „Wohnen für alle“ der Stadt. Im Januar war es nach nur sechs Monaten Bauzeit bezugsfertig

Lesen Sie auch: Spektakuläre Pläne - wohnen wir künftig auf Stelzen? Ein Beispiel für geeignete Flächen wären die Parkplätze von großen Supermärkten. 

Im Erdgeschoss die Stellplätze, darüber die Wohnungen für die SWM-Mitarbeiter.

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