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Keine gute Nachricht

Diese Änderung wird Anhänger des Botanischen Gartens nicht erfreuen

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Besucher Hans Hüttner ist unzufrieden.

Tropisches Klima, bunte Schmetterlinge, unterschiedlichste Kakteen und direkt nebenan das Nymphenburger Schloss: Viele Münchner lieben den Botanischen Garten. Doch die müssen jetzt ganz stark sein.

München - Jährlich besuchen über 350 000 Menschen den Botanischen Garten – zu einem Preis von 4,50 Euro konnte man bisher durch den über 21 Hektar großen Garten spazieren. Für das Jahr 2019 hat der Botanische Garten seine Preise erhöht: Die Tageskarte kostet künftig 5,50 Euro, die Jahreskarte 48 statt 40 Euro. Auch die ermäßigten Karten werden teurer: Vier statt drei Euro, und 32 statt 25 Euro bei der Jahreskarte. Hans Hüttner (74) geht vier bis fünf Mal pro Jahr in den Botanischen Garten. „Ich lasse dort gerne meine Seele baumeln.“ Die Preiserhöhungen findet er unverschämt. „Die Jahreskarte für Rentner kostet nun 28 Prozent mehr.“ Ein Euro mehr für eine Tageskarte, acht Euro mehr für die Jahreskarte. Was nach wenig aussieht, ist prozentual gesehen sehr viel. 

Preiserhöhung: Das sagt der Botanische Garten zu den Gründen

Matthias Hüttenhofer, Generalsekretär des Botanischen Gartens, erklärt die höheren Preise: „Wir müssen unsere Preise anpassen – das haben wir seit 2015 nicht mehr gemacht.“ Personal- und Verwaltungskosten steigen, immer wieder stünden bauliche Investitionen an, erst kürzlich habe der Botanische Garten Millionenbeträge für Sanierungen ausgegeben. „Auch nach den Preiserhöhungen haben wir mehr Ausgaben als Einnahmen – und das wesentlich.“ Durch die Einnahmen der Eintrittspreise könnten gerade mal 15 Prozent der Kosten gedeckt werden. Pflanzenfan Hüttner empfiehlt ein anderes Marketing. „Mehr Einnahmen durch mehr Angebote“ – zum Beispiel ein ermäßigter Eintritt für die letzten zwei Stunden.

Lesen Sie auch: Die Münchner Mieten steuern auf die Marke von 30 Euro pro Quadratmeter zu. Das zeigt der Quartalsbericht des Marktforschungsunternehmens F+B. Die Landeshauptstadt belegt damit weiter einen Spitzenplatz.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Mein Nymphenburg/Gern“.

kab

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