Drei Meter große Blüte aufgegangen

Botanischer Garten: Blühender Titanwurz stinkt zum Himmel

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Der stinkende Titanwurz ist die Sensation im Botanischen Garten.

München - Blühende Sensation im Botanischen Garten: Die bis zu drei Meter hohe größte Blüte der Welt, der Titanenwurz, ist in der Nacht zu Fronleichnam aufgegangen. Erstmalig in München.

Wer sie bewundern will, muss sich beeilen: Nach 24 Stunden fällt die Blüte wieder in sich zusammen. Deswegen hat der Botanische Garten am Freitag noch bis Mitternacht geöffnet. Dass der Titanenwurz nur bei tropischen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit blüht, sieht man an der Türe des Gewächshauses, denn da läuft das Wasser genauso runter wie bei den Besuchern der Schweiß.

Bilder kann auch nur aufnehmen, wer ununterbrochen das beschlagene Objektiv abtrocknet. Das blühende Ungeheuer steht im „Viktoria-Gewächshaus“, dem dritten Glashaus in der Mitte des Botanischen Gartens. „Amorphophallus titanum“ heißt das Aronstabgewächs botanisch und ist eigentlich in Sumatra zu Hause. Aber Vorsicht: Die Pflanze sondert einen höchst unangenehmen Geruch ab, der Aaskäfer anlocken soll, um die Blüte zu bestäuben. Also noch einmal tief Luft holen, bevor es ins Gewächshaus geht.

tz

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