Wohnungen für alle Fälle

Friends-Türme: Wände einziehen und heraus reißen nach Belieben

b.a.Wohnprojekt "Friends"KONZEPTWOHNUNGFoto: Michael Westermann
1 von 4
Ein Muster-Schlafzimmer der Friends-Türme.
b.a.Wohnprojekt "Friends"KONZEPTWOHNUNGv.l. Roderick Rauert, Jürgen Schorn und Prof. Ludwig WappnerFoto: Michael Westermann
2 von 4
Roderick Rauert (v.l.) vom Bauträger, Vermarkter Jürgen Schorn und Architekt Ludwig Wappner in einer 87 Quadratmeter großen Friends-Konzeptwohnung.
b.a.Wohnprojekt "Friends"Foto: Michael Westermann
3 von 4
Der Bau läuft noch.
b.a.Wohnprojekt "Friends"Blick vom 14. Stock, wo sich die Dachterasse befindet, die für alle Bewohner zugänglich istFoto: Michael Westermann
4 von 4
Aussicht von den Friends-Türmen.

München - Die erste gemeinsame Wohnung, Trennung, neue Liebe, Kind. Für all diese Lebenssituation braucht’s die passende Wohnung. Oder eine, in die nach Belieben Wände einziehen oder rausreißen kann.

So ein Städterleben ist Veränderungen unterworfen: Die erste gemeinsame Wohnung, Trennung, neue Liebe, Kind. Für all diese Lebenssituation braucht’s die passende Wohnung. Oder eine, in die nach Belieben Wände einziehen oder rausreißen kann.

Im Friends-Hochhaus südwestlich des Hirschgartens geht das. Küche, Bad, Ankleide, Hauswirtschaftsraum und WC sind in den Wohnungen jeweils in einem zentralen Würfel angeordnet. Die umliegenden Räume sind frei zugänglich und durch den Einbau von Wänden variabel. So kann ein Zweizimmer-Apartment unkompliziert zur Dreizimmerwohnung oder zum Loft umgebaut werden.

Die zwei 53 Meter hohen Türme mit jeweils 130 Wohnungen haben eine Metall-Glasfassade und bodentiefe Fenster – gerade gab’s die ersten fertigen Musterwohnungen zum Anschauen. „Wo Boden knapp und teuer ist, ist maßvolle Verdichtung das Gebot der Stunde. Bauen in die Höhe ist deshalb auch für München ein Weg“, sagt Architekt Ludwig Wappner. Zwei große Dachterrassen, eine voll ausgestattete Küchen-Lounge, in der man mit Freunden kochen kann, ein Fitnessstudio: Das alles können alle Bewohner nutzen. Der Keller heißt im Friends-Haus Storage-Fläche: Was sie vom schnöden Keller unterscheidet, ist die platzsparende Stapelplanung mit integrierten Schränken, Regalen und Aufhängung fürs Radl. „In Metropolen wie München, Berlin oder Hamburg wird Baugrund zunehmend rarer. Zugleich zieht es immer mehr Menschen in die Städte. Projektentwickler kommen deshalb nicht umhin, Konzepte zu entwickeln, die Wohnraum auch auf kleiner Fläche lebenswert und bezahlbar“, sagt Jürgen Schorn, Chef des Vermarkters Bauwerk Capital.

Rund ein Jahr vor der Fertigstellung sind 70 Prozent der Wohnungen verkauft – 82 Prozent davon an Münchner. Derzeit stehen in fast allen Etagen Wohnungen zwischen 53 und 145 Quadratmetern zur Verfügung. Zwischen 6300 und 10.555 Euro kostet der Quadratmeter. Dafür gibt’s einen Friends Keeper obendrauf: Der ist im Foyer Ansprechpartner für Postbote und Handwerker und organisiert auch mal die Fahrradreparatur.

Jasmin Menrad

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgesehen

Stadt
Unsere Bilder des Tages
Unsere Bilder des Tages
Bilder: Mit der Polizei auf Streife in der Maxvorstadt
Bilder: Mit der Polizei auf Streife in der Maxvorstadt
Bilder: Bauarbeiter finden 250-Kilogramm-Fliegerbombe 
Bilder: Bauarbeiter finden 250-Kilogramm-Fliegerbombe 
Bilder: Klein-Quintana begeistert im Tierpark
Bilder: Klein-Quintana begeistert im Tierpark

Was denken Sie über diese Fotostrecke?

Kommentare