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Warum wurde Stefanie (17) so brutal attackiert?

Gewalt in der Tram: Rätseln um das Motiv des Schlägers

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Stefanie B.

München - Auch neun Tage nach der unbegreiflichen Attacke eines jähzornigen Mazedoniers in der Tram-Linie 17 nahe der Maria-Ward-Straße (Nymphenburg) gibt es noch keine schlüssige Erklärung, warum der Mann die 17-jährige Auszubildende Stefanie B. derart brutal angriff.

Mit einem Kubotan – einer Art Schlagstock im Schlüssel­anhängerformat – hatte der 29-jährige den Teenager urplötzlich geschlagen und massiv verletzt (wir berichteten). Als Motiv gab der Mann an, sich von Stefanies Blick provoziert gefühlt zu haben.

Der Mazedonier war am 6. November um 19.10 Uhr mit einem weinenden Baby im Arm in die Tram gestiegen. Dabei soll es nach seinen Angaben zu einem kurzem, verbalen Streit zwischen ihm und Stefanie gekommen sein. Stefanie dagegen berichtet, sie habe sich nur suchend umgeschaut, weil die Haltestellen-Anzeige in der Tram ausgefallen war. Plötzlich sieht sie, „wie der Mann das Baby einer jungen Frau regelrecht in die Arme warf“. Mit gezogenem Kubotan beginnt er, auf die junge Frau und ihren guten Freund Pierre W. (18) einzudreschen. Beide erleiden schwere Prellungen bzw. Platzwunden. Der Schläger wurde festgenommen. Die Ermittlungen dauern noch an. 

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