Hirschgarten: Party nach dem großen Umbau

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Wirt Johann Eichmeier (55)

MÜnchen - Eine königliche Wirtschaft: Der Hirschgarten erstahlt nach dem Umbau in neuem Glanz. Zur Feier gab’s jetzt eine Riesen-Party. Wir zeigen die neuen Lokalitäten.

Unter den Gästen: Prinz Luitpold von Bayern – schließlich war der Hirschgarten mal ein Jagdsitz der Wittelsbacher. Mittlerweile ist er Europas größter Biergarten (8000 Plätze). Im Restaurant ist nach dem Umbau Platz für 500 Gäste (70 mehr als bisher). Fünf Jahre hat die Planung gedauert, dann folgten eineinhalb Jahre Bauzeit bei laufendem Betrieb. Augustiner-Chef Jannik Inselkammer (43): „Eine OP am offenen Herzen.“ Wirt Johann Eichmeier (55): „Wir sind stolz, dass wir so etwas Schönes schaffen durften.“ Wovon reden wir genau? Das zeigt die tz hier!

Die neue Schänke

Die Quelle des Genusses: Hier zapfen die Kellner das Bier (Augustiner, Kaltenberger, Tegernseer). Wirt Johann Eichmeier: „Es ist eine Zentralschänke, mitten im Lokal gelegen. Von hier aus können wir die Getränke sternförmig in alle Richtungen bringen.“

Flüssiges Gold hinter Gittern

Ein Extra-Gebäude neben dem Eingang. Eichmeier grinst: „Wir nennen das hier das Fassgefängnis.“ Man könnte auch sagen: das Bierlager. Hier ist Platz für 250 Hektoliter, ausschließlich in Holzfässern. Die Kühlung ist auf ein Grad Celsius eingestellt. Damit das Bier auch zu den Leuten kommt, hat Eichmeier insgesamt 15 000 Masskrüge auf Lager.

Das Herz der Wirtschaft

Die Küche: Hier ist alles neu – nicht bloß die Geräte, sondern der komplette Raum. Eichmeier: „Wir sind in einem neuen Anbau. Hier haben wir Platz für insgesamt 25 Leute, davon 15 ­Köche.“ Sie bereiten feine bayerische Gerichte zu. Eichmeier: „Der Renner ist bei uns der Schweinsbraten.“ Wir vermuten mal: Daran wird auch der Umbau nix ändern!

HEI

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