Tür eingetreten

Keine Beute und Ausweis am Tatort verloren: Einbrecher hat doppelt Pech

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Die Pegnitzstraße im Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg.

Ein Einbrecher hat sich am Sonntag vollkommen umsonst strafbar gemacht. Denn statt der erhofften fetten Beute, verlor er sogar noch etwas am Tatort.

München - Ein aufmerksamer Zeuge hat am Sonntag in den frühen Morgenstunden dafür gesorgt, dass ein Einbrecher gefasst werden konnte. Und das obwohl der noch nicht einmal etwas klauen konnte. 

Gegen 4.15 Uhr fielt dem Augenzeugen auf, wie ein Mann Mitte 30 auf die Tür eines Wohn- und Geschäftshauses in der Pegnitzstraße eintrat. Sofort wählte er den Polizeinotruf. Mit dem Telefon am Ohr beobachtete er weiter, was sich vor dem Haus abspielte und hielt die Beamten bis zu ihrem Eintreffen auf dem Laufenden. Unmittelbar bevor die Streife um die Ecke bog, verließ der Täter das Haus und floh mit seinem Fahrrad. Dank der Beschreibung des Zeugen, konnte die Streife ihn noch in der Nähe des Tatorts aufgreifen. 

Als die Beamten den Tatort untersuchten, stellten sie fest, dass der Einbrecher es gar nicht erst in die Wohnung geschafft hatte. Die Türe war anscheinend zu stabil. Einzig die Haustür war beschädigt. Vor Ort fanden die Beamten eine Kundenkarte mit den Personalien des Täters darauf. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Täter nach entsprechenden Auflagen wieder entlassen.

Das wussten Sie noch nicht: 10 Fakten und Zahlen zu Einbrüchen

Grafik von: Auxmoney © 
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