Geblitzt an der Landshuter Allee 

131 km/h in der Stadt: Polizei zieht Raser aus dem Verkehr

München - An der Landshuter Allee schlug der Pegel des Tempo-Radars so aus, dass die Polizisten ihren Augen nicht tauten: Mit 131 km/h erwischten die Beamten am Samstag einen Mercedes-Fahrer.

Am Samstag gegen 09.50 Uhr, konnten Polizeibeamte in der Landshuter Allee den Raser, der mit 131 km/h unterwegs war, anhalten. Dass an dieser Stelle nur eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h erlaubt ist, interessierte den 53-jährigen Mercedesfahrer nicht, so die Polizei.

Der Bußgeldkatalog sieht für Geschwindigkeitsüberschreitungen on mehr als 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften einen Betrag in Höhe von 480 Euro, zwei Punkten im Verkehrszentralregister und ein Fahrverbot von drei Monaten vor.

Allerdings kann die Zentrale Bußgeldstelle bei einer Überschreitung von mehr als 100 Prozent der erlaubten Geschwindigkeit einen Tatvorsatz vorwerfen, womit sich das Bußgeld dann verdoppelt, so die Polizei.

Da überhöhte Geschwindigkeit als eine der Hauptunfallursachen für schwere Verkehrsunfälle gilt, wird die Münchner Verkehrspolizei zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weiterhin gezielte Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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