Verkehrssituation

Landshuter Allee oder Englischer Garten: Welcher Tunnel ist dringender?

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Die Situation an der Landshuter Allee ist für die Anwohner unzumutbar, meint die Abgeordnete.

München - Landshuter-Allee- oder Parktunnel? Eine Entscheidung, welche der beiden Unterführungen zuerst gebaut werden soll, hat die Stadt noch nicht getroffen. Eine Lokalpolitikerin hat dazu eine klare Meinung. 

Für die Landtagsabgeordnete aus dem Münchner Norden, Mechthilde Wittmann (CSU), steht indes fest: „Der Landshuter-Allee-Tunnel muss vor dem Tunnel durch den Englischen Garten realisiert werden.“ 

Die Situation für die Anwohner der Landshuter Allee, mit mehr als 150 000 Fahrzeugen täglich eine der meistbefahrenen Straßen Europas, sei nicht länger hinnehmbar. Die Grenzwerte der Abgas- und Lärmbelastung würden ständig überschritten. Wittmann befürwortet eine Idee der Bürgerinitiative „Pro Landshuter Allee Tunnel“, wonach bei der 1,4 Kilometer langen Röhre auf die geplanten Auffahrtsrampen an der Nymphenburger- und der Leonrodstraße verzichtet werden sollte. Vorteil: Der Bau geht schneller und kostet weniger. 

Wittmann sieht die Tunnelprojekte nicht in Konkurrenz: „Auch ich wünsche mir, dass der Englische Garten wieder vereint wird.“ Aber die Landshuter Allee dulde keinen Aufschub, was die Stadt hoffentlich genauso sehe.


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