Abscheuliche Tat

Sexuelle Übergriffe in Münchner Klinik - Festnahme

Nach den sexuellen Übergriffen im Krankenhaus Neuwittelsbach in Neuhausen hat die Polizei den mutmaßlichen Täter gefasst. Er hat sich an zwei Seniorinnen (82 und 90) vergangen.

München - Der widerliche Sextäter aus dem Krankenhaus Neuwittelsbach ist überführt. Der Schwiegersohn einer Patientin hat den 37 Jahre alten Polen erkannt, nachdem ihm die Polizei Bilder aus einer Überwachungskamera zeigte. Der Vergewaltiger hatte sich am 14. August in die Krankenzimmer zweier Seniorinnen (90 und 82) geschlichen und sich an ihnen vergangen.

Vier Tage nach den unfassbaren Taten meldete sich ein 51 Jahre alter Diplomkaufmann bei der Polizei und gab an, dass er den Verdächtigen vermutlich identifiziert habe. Durch Zufall hatte der aufmerksame Münchner mitbekommen, dass die Beamten nach einem Unbekannten suchen. Er hatte seine Schwiegermutter im Krankenhaus Neuwittelsbach besucht und war dabei, als diese von Polizisten befragt wurde. Dabei zeigten sie der Frau Bilder aus einer Überwachungskamera des Krankenhauses, auf denen der vermeintliche Sextäter zu sehen war.

Kurz danach machte der spätere Zeuge in seinem Wohnviertel einen Spaziergang und erkannte den Mann eindeutig, den er zuvor auf dem Video gesehen hatte. Der 51-Jährige verfolgte und fotografierte dabei den Mann. Als der Verdächtige in einem Haus verschwand, alarmierte der Zeuge die Polizei. Einsatzkräfte nahmen wenig später einen 37 Jahre alten Polen in der Wohnung einer älteren Frau fest. Er versicherte, er sei ihr Pfleger. Und er räumte ein, zum Zeitpunkt der Übergriffe in der Klinik gewesen zu sein. Die Beschreibung stimmte – dann klickten die Handschellen. Der Pole hatte zwei Rentnerinnen im Genitalbereich berührt und sich dabei selbst befriedigt.

Die wichtigsten Nachrichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Neuhausen - mein Viertel“.

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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