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Frau lag fünf Tage lang tot im betreuten Wohnen

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Karin Röder-Steinberger (oben), hier im Schrebergarten ihrer besten Freundin, war Opernsängerin und sang bis zu ihrer Pensionierung im Chor des Bayerischen Rundfunks. Im Sommer 2009 zog sie ins St.-Vinzenz-Rondell im Münchner Stadtteil Neuhausen. © fkn

München - Eine 78-Jährige stirbt nachts allein in einer vom Malteser Hilfsdienst betreuten Wohnanlage. Erst fünf Tage später entdeckt die beste Freundin der Frau deren Leichnam.

Warum hat niemand etwas bemerkt, fragt sich Henriette T.. Doch dass betreutes Wohnen zwingend Sicherheit bietet, ist ein Trugschluss.

Am Abend des 6. Januar schließt Henriette T. die Wohnung ihrer Freundin mit einem Zweitschlüssel auf. Sie hat eine böse Vorahnung. „Ich konnte sie am Telefon nicht erreichen, irgendwann habe ich die Flatter bekommen“, sagt sie.

Inzwischen fragt sich Henriette T. vor allem, warum solange niemand auf ihren Notruf reagierte und warum trotzt Betreutem Wohnen offensichtlich niemand auf die Alarmzeichen im Zusammenhang mit dem Ableben ihrer Freundin reagierte.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht zu diesem Pflege-Skandal mitten in München hier bei unserem Partner-Portal merkur online.

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