Sanierung vor Abriss dringend nötig

Ab Dezember wird der Tunnel in der Landshuter Allee umgebaut

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Der Landshuter-Allee-Tunnel braucht vor dem Abriss noch eine Fitnesskur.

München - In einigen Jahren soll der Tunnel in der Landshuter Allee komplett neu gebaut werden. Doch wegen der Sicherheit müssen die Bauarbeiter schon früher ran an die Röhre. Ab Dezember stehen Umbauten an.

Eigentlich soll der Tunnel in der Landshuter Allee völlig neu gebaut werden. Doch das dauert noch ein paar Jahre. So lange kann die Stadt mit dringend anstehenden Umbauten für die Sicherheit der Röhre aber nicht warten. Daher startet im Dezember ein Umbau, Dauer: ein halbes Jahr. Der Bauausschuss im Rathaus soll das auf 3,2 Millionen Euro taxierte Projekt morgen absegnen.

Prinzipiell, so Baureferentin Hingerl, bräuchte die Röhre eine Rundum-Sanierung. Die haben andere alte gerade hinter sich (u. a. Candid-Tunnel) – mit neuen Lautsprechern, lückenloser Videoüberwachung, Türumrandungsbeleuchtung, Schrankenanlagen, Notstromversorgung, Tunnelbeleuchtung …

Um eine neue Beleuchtung und neue Schaltanlagen käme man nicht umhin, einen Teil davon könne man wiederverwenden. Die Fluchtwegkennzeichen sowie die Brandmeldeanlage werden auch erneuert.

Mit Arbeiten im Betriebsgebäude soll es im Dezember losgehen, im Tunnel selbst wird ab Februar gearbeitet. Für den Austausch der Beleuchtung werden zwischen 23 und 5 Uhr einzelne Fahrspuren gesperrt. „Für die Installation von Leitungsquerungen sowie für Test und Abnahmen sind vereinzelt auch Sperrungen des gesamten Tunnels in den Nachtstunden erforderlich,“ heißt es. Während dieser Zeit wird der Verkehr über die Oberfläche geleitet. Der Standstreifen wird auch tagsüber für die Lagerung von Material und Geräten gesperrt.

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