Auf der Fahrt

Unfall bei NSU-Eskorte: Zschäpe und Polizist verletzt

Beate Zschäpe, Angeklagte im NSU-Prozess, und ein Polizist sind bei einem Unfall verletzt worden. Ein Gefangenenbus wurde bei dem Crash massiv beschädigt.

München – Gekracht hat es am Mittwochmittag auf der Nymphenburger Straße im Stadtteil Neuhausen. Der Gefangenentransporter, in dem Beate Zschäpe, die Hauptangeklagte im NSU-Prozess, saß, prallte gegen einen Streifenwagen. Zschäpe und ein Polizeibeamter wurden dabei leicht verletzt. Das teilte ein Sprecher der Münchner Polizei am Donnerstag mit. 

Beate Zschäpe bei Crash an der Lazarettstraße verletzt 

Demnach ist der Transporter gegen 11.25 Uhr mit Martinshorn und Blaulicht über die Nymphenburger Straße gefahren. Es war der 369. Verhandlungstag im NSU-Prozess. Der Konvoi bestand aus mehreren Fahrzeugen.

Auf Höhe der Kreuzung Nymphenburger-/ Lazarettstraße stand gerade eine 40-jährige Fußgängerin. Trotz der optischen und akustischen Warnsignale bemerkte sie den NSU-Konvoi nicht und überquerte bei Grün die Ampel. Der Gefangenen-Konvoi näherte sich. Um die Frau nicht zu überfahren, bremste der Polizist (42) im vorausfahrenden Streifenwagen stark ab. Der Fahrer (27) des Gefangenenbusses hinter ihm bemerkte das zu spät, bremste nicht rechtzeitig – und krachte in das Heck des Streifenwagens.

Hier geriet Zschäpe in einen Unfall mit dem NSU-Konvoi 

Beate Zschäpe (42), die im Gefangenenbus saß, wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Sie wurde vor Ort ambulant behandelt. Ebenfalls verletzt wurde ein Polizeibeamter (43), der auf dem Beifahrersitz des vorausfahrenden Streifenwagens gesessen hatte. Er hatte Schmerzen am linken Ellenbogen und Rücken, musste allerdings nicht ärztlich behandelt werden.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand mittlerer Sachschaden. Einem Polizeisprecher zufolge musste der vorausfahrende Streifenwagen abgeschleppt werden, er war nicht mehr fahrtüchtig. Verkehrsbehinderungen gab es keine.

Beate Zschäpe, Angeklagte im NSU-Prozess, und ein Polizist sind bei einem Unfall verletzt worden. Ein Gefangenenbus wurde bei dem Crash massiv beschädigt.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Mieter warnen: „Wir sind nicht die Einzigen“ - Wohnungs-Zoff weitet sich zum Skandal aus
Mieter warnen: „Wir sind nicht die Einzigen“ - Wohnungs-Zoff weitet sich zum Skandal aus
Treibstoff wurde knapp: Eurowings-Maschine Richtung München muss in Nürnberg landen
Treibstoff wurde knapp: Eurowings-Maschine Richtung München muss in Nürnberg landen
Vollsperrung am Isarring: Der Grund war kein Unfall
Vollsperrung am Isarring: Der Grund war kein Unfall

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.