Anzeige wegen Volksverhetzung

Antisemitische Pöbeleien im Bus: Münchnerin (38) greift ein 

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Auf der Donnersbergerbrücke stoppte der Fahrer den Bus. 

Mit volksverhetzenden und antisemitischen Beleidigungen ist eine Gruppe von Personen am Samstag in einem Bus aufgefallen. Eine Münchnerin redet dagegen, der Fahrer stoppt und holt die Polizei. 

München - Wie die Polizei berichtet, passierte der Vorfall am Samstag, 13. Mai 2017, in einem Linienbus vom Hauptbahnhof nach Pasing. Demnach fielen in einer Gruppe von Personen (zwischen 18 und 33 Jahren) in dem Bus lautstark antisemitische Äußerungen, so dass diese auch für die etwa 40 weiteren anwesenden Fahrgäste hörbar waren. 

Eine 38-jährige Münchnerin sprach die Gruppe an und forderte sie auf, dies zu unterlassen. Daraufhin wurde sie von der Gruppe ebenfalls mit antisemitischen Parolen beleidigt. Ihr 52-jähriger Lebenspartner konnte durch sein Eingreifen eine weitere Eskalation verhindern. 

Der Fahrer stoppte den Bus auf der Donnersbergerbrücke und die Polizei wurde hinzugezogen. Es erfolgten Anzeigen wegen Volksverhetzung und Beleidigung gegen die Mitglieder der Personengruppe.

Erst am Dienstag hat die Münchner Polizei einen Zeugen für seine Zivilcourage geehrt, der einem schwer verletztem Opfer einer Auseinandersetzung half. Außerdem: Eine Prügelattacke auf einen Homosexuellen am Wochenende schockiert München. Jetzt gibt es weitere Details zur Tat.   

mm/tz

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