Kulturpavillon war abgebrannt

Wiederaufbau nach Brand: ASZ-Neubau soll größer werden

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Der Kulturpavillon war im März abgebrannt. Auf dem Gelände entsteht nun das ASZ.

Nachdem sein Gebäude im März abgebrannt ist, fordert der BA weiterhin, den Neubau für einen Ausbau zu nutzen. Laut Stadt ist das jedoch niczht möglich. 

München - Für das geplante Alten- und Servicezentrum (ASZ) auf dem Gelände des abgebrannten Kulturpavillons, Arnulfstraße 294, fordert der Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9) weiterhin eine Unterkellerung und ein zusätzliches Geschoss. Kommunalreferent Axel Markwardt hatte dem BA in einem Schreiben vom Juni eine Überarbeitung des Nutzerbedarfsprogramms für das ASZ zugesagt – auf den Wunsch einer Unterkellerung werde eingegangen. Aus baurechtlicher Sicht sei an diesem Standort eine „zweigeschössige Ausführung“ jedoch nicht möglich, so Markwardt weiter. 

Trotz Markwardts Absage votierten die Mitglieder des Bezirksausschusses einstimmig für ein Antwortschreiben, in dem erneut um eine mehrgeschossige Erweiterung gebeten wird. Denn das aus dem Jahr 2009 stammende Raumkonzept für das ASZ ist nach Ansicht der Stadtviertel-Politiker veraltet und müsse der demografischen Entwicklung im Viertel angepasst werden. So plädierte Ulrike Sengmüller (Grüne), Vorsitzende des Unterausschusses Bau und Planung, in der jüngsten Sitzung des BA: „Die Bevölkerungsdichte in Neuhausen/Nymphenburg und somit die Anforderungen an das ASZ haben sich deutlich erhöht.“ Durch die Überarbeitung des Konzepts kann mit einem Baubeginn erst frühestens Ende 2019 gerechnet werden, so der Kommunalreferent. 

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gub

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