Innovative Idee

Wohnen auf der Paketposthalle: So träumen Architekten

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Der Vorschlag der Architekten für die Paketposthalle ist leider ein Traum.

Wohnraum ist knapp in der Landeshauptstadt, es braucht innovative Ideen! Und die kommen vom Münchner Architekturbüro „Allmann Sattler Wappner“. Ein Wohn(t)raum!

München - Das Unternehmen hatte die erst unlängst fertiggestellten Wohntürme „Friends“ am Hirschgarten entworfen. Jetzt haben sich die Baukünstler ein alternatives Projekt für die Um- und Weiternutzung der denkmalgeschützten Paketposthalle in der Nachbarschaft einfallen lassen.

Auf der Spannbetonkonstruktion stellen sich die Fachleute terrassenförmig angeordnete Wohnungen vor. Diese sind über außenliegende Schrägaufzüge und Treppen im Inneren zu erreichen. Am Scheitel der Halle befindet sich eine Gemeinschaftsfläche als Treffpunkt für Besucher oder Nachbarn.

Die Außenfassaden sind entfernt, so fällt Licht ins Innere. Und dort steht der nächste Clou: Ein relativ flaches Gebäude, das kulturell und gewerblich genutzt werden könnte. Zum Einkaufen, als Stadtteilzentrum, als Hotel, als Büro und für sportive Veranstaltungen. Zu erreichen ist das Gebäude über Brücken, die sich wiederum über ein neues Regenrückhaltebecken spannen.

Der Ist-Zustand.

Auch an Parkflächen ist gedacht worden, die sieht man jedoch nicht. Sie sind im Bauch der Anlage und sollten nach Möglichkeit unterirdisch von außerhalb der Halle angefahren werden.

Wer würde da nicht gerne einziehen? Aber das wird wohl ein Traum bleiben.

Sascha Karowski

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