Tabak im Wert von 100.000 Euro 

Zigaretten-Raub im Kiosk am Rotkreuzplatz: So dreist gingen die Gauner vor

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Mobeen Bhatti (35) steht hinter dem Verkaufstresen, dahinter das inzwischen wieder befüllte Regal mit den Zigarettenschachteln.

Unbekannte sind in der Nacht zum Dienstag in den Kiosk am Rotkreuzplatz eingebrochen und haben Tabak im Wert von fast 100 000 Euro gestohlen – ein in dieser Höhe nicht alltäglicher Schaden. Weil es in dem Laden keine Videokamera gibt, sucht die Polizei jetzt nach Zeugen.

München - Die Einbruchsspuren sind minimal, nur der kleine Schließzylinder liegt auf dem Boden - der Zigaretten-Coup vom Rotkreuzplatz mit dem Riesenschaden von knapp 100 000 Euro ging offenbar blitzschnell. Als Mobeen Bhatti (35) am Dienstagmorgen den kleinen Kiosk betrat, war das Tabakregal leergeräumt. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.

Der genaue Zeitpunkt lässt sich nicht bestimmen, irgendwann in der Nacht von Montag auf Dienstag haben sich die Gauner Zutritt zu dem Laden im Gebäude von Galeria Kaufhof an der Pötschnerstraße verschafft. Dass es Einbrecher auf Tabakwaren abgesehen haben, ist eigentlich nichts Neues. In diesem Fall aber hat der Schaden eine ungewöhnliche Dimension erreicht. „Uns fehlen Zigaretten im Wert von knapp 100 000 Euro“, sagt eine Mitarbeiterin im Gespräch mit unserer Zeitung.

Teilzeitkraft verwundert: Hochwertige E-Zigaretten blieben unberührt

Fatal: Offenbar hat der Laden wenige Stunden vor dem Einbruch eine Lieferung mit mehreren Kartons voller Zigarettenstangen bekommen. Diese standen zwischen Tresen und Regal. Vermutlich schafften die Täter erst die Kartons aus dem Kiosk und räumten dann die Fächer mit den einzelnen Schachteln aus. Mobeen Bhatti, der als Teilzeitkraft in dem kleinen Kiosk arbeitet, wundert sich, warum die Gauner es nur auf Zigaretten abgesehen haben. Denn eigentlich lagerte in dem Regal auch eine Vielzahl von hochwertigen E-Zigaretten. „Davon fehlt aber keine einzige“, sagt Bhatti. Auch den Lottoschrank, die Boxen mit den Losen, die Kassen und das Bargeld im Schrank blieben glücklicherweise unberührt.

Weil der Laden nicht mit einer Überwachungskamera ausgestattet ist, sucht die Münchner Polizei unter der Telefonnummer 089/29100 nach Zeugen.

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