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Bluttat in München: Frau wird zuhause überfallen und schwer verletzt - Täter offenbar Landsleute

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Von: Magdalena von Zumbusch

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Polizei-Einsatz in der Isar-Vorstadt: 40-Jährige krankenhausreif geschlagen.
Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug. © Jens Büttner/ZB/dpa/Symbolbild

Eine Tat mit unklaren Motiven: „Extremistische“ Motive seien nicht ausgeschlossen, heißt es im Polizeibericht zu dem Überfall zweier Männer auf eine 40-jährige Russin.

München - Zwei Männer tauchen nachmittags an der Wohnung einer Frau russischer Staatsangehörigkeit auf, die erst vor kurzem aus ihrer Heimat nach München gezogen war. Sie wird von den Männern krankenhausreif geschlagen. Das Motiv für die Tat ist bisher ungeklärt.

In der München in der Isarvorstadt zum Tatzeitpunkt alleine zuhause

Die 40-jährige Russin ist zum Tatzeitpunkt, 14. März 2022 gegen 15.30 Uhr, alleine in ihrer Wohnung in der Isarvorstadt. Sie war erst vor wenigen Wochen aus Russland nach München gezogen. Die Täter (nach der Beschreibung, die der Polizei vorliegt: männlich, etwa 185 cm groß, slawisches Aussehen, blonde Haare, beide sprachen akzentfrei russisch) klingeln an der Wohnungstür. Als sie öffnet, kommt es direkt zur Tat.

In Münchner Krankenhaus mit schweren Verletzungen behandelt

Die Frau wird mit Schlägen zu Boden gestreckt und erleidet dabei einen Nasenbruch, außerdem eine gebrochene Nase. Sie wurde im örtlichen Krankenhaus ambulant behandelt.

Münchner Polizei sucht Zeugenhinweise: Verdächtige am Montag in der Isarvorstadt gesichtet?

Die der Polizei bisher vorliegende Beschreibung lautet im Detail wie folgt: Ein Mann trug eine dunkle Daunenjacke und hatte einen Drei-Tage-Bart, der andere Mann hatte ein auffälliges rundes Gesicht, große Wangenknochen, breite Schultern und einen Vollbart.

Sollten auf die Verdächtigen-Beschreibung passende Personen am im Bereich Maistraße, Thalkirchner Straße,Pestalozzistraße und Häberlstraße (Isarvorstadt) Wahrnehmungen gesichtet worden sein, bittet die Polizei um eine Kontaktaufnahme: Setzen Sie sich in dem Fall bitte idealerweise mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 45, Tel. (089)2910-0 in Verbindung.

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