In Fernzügen aus Italien

Noch mehr Flüchtlinge für München

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Flüchtlinge vor der Bayernkaserne.

München - Sie fliehen vor der Not – und landen in Notunterkünften. Die Welle an Flüchtlingen reißt nicht ab: Gerade erst hat die Bundespolizei Rosenheim wieder 102 Flüchtlinge in Fernzügen aus Italien in Richtung München entdeckt.

 Die überwiegend aus Syrien und Eritrea stammenden Menschen seien am Wochenende in zwei Zügen aus Verona aufgegriffen worden, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Insgesamt seien damit im August in ihrem Zuständigkeitsgebiet zwischen Berchtesgadener Land und Allgäu mehr als 1100 Flüchtlinge registriert worden.

Die Neuankömmlinge wurden für erste Vernehmungen und zur Feststellung der Personalien in eine Notunterkunft gebracht. Dabei sind auch hier schon längst die Kapazitätsgrenzen erreicht. In der Bayernkaserne gilt ohnehin Aufnahmestopp wegen Masern – voraussichtlich noch bis 11. oder 12. September. Zirndorf bei Nürnberg ist bereits überbelegt.

Deshalb wurden am Wochenende Flüchtlinge nun auch in der Funkkaserne untergebracht. Das gilt allerdings nur als Übergangslösung und nur für besonders Schutzbedürftige.

tz

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