Zoff wegen Umgang mit AfD?

Nockherberg: Bleibt er? Maxi Schafroth äußert sich - und kritisiert ein Detail

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Starkbieranstich auf dem Nockherberg

Kritik im Netz, Lob von den Politikern: Maxi Schafroth hat bei seinem Nockherberg-Debüt polarisiert. Bezüglich seiner Nockherberg-Zukunft hat er eine klare Tendenz. Und übt Kritik.

Augsburg - Der Kabarettist Maxi Schafroth will als Bußprediger auf dem Nockherberg weitermachen. Er habe ein entsprechendes Angebot der Paulaner-Brauerei bekommen, sagte der 33-Jährige der Augsburger Allgemeinen. „Ich habe schon fast Ja gesagt, weil es eine beflügelnde Aufgabe ist“, sagte der Allgäuer. Sein erster Auftritt am Dienstag (hier im Ticker zum Nachlesen) habe ihm „ein unglaubliches Glücksgefühl gegeben“. Allerdings sei er anfangs irritiert gewesen, dass so viel Lob kam - auch vonseiten der CSU, sagte der Kabarettist.

Kritisch äußerte sich Schafroth darüber, dass keine Politiker der AfD auf den Nockherberg eingeladen wurden: „Ich habe der Paulaner-Brauerei gesagt, dass ich diese Entscheidung nicht gut finde. Für mich gehören alle demokratisch legitimierten Kräfte in den Saal.“ 

Er halte den Rechtsruck und den Rechtspopulismus in Deutschland für ein wichtiges Thema und hätte gerne die AfD-Politiker direkt damit konfrontiert. „Man kann nur etwas erreichen, wenn man mit den Leuten spricht“, sagte Schafroth, der auch nach drei Tagen Abstand mit seiner Rede auf dem Nockherberg zufrieden ist: „Ich würde die Rede wieder genau so halten.“

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dpa

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