Starkbier-Anstich im ewigen Eis

BR schickt Nockherberg-Aufzeichnung in die Antarktis

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Die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts in der Antarktis: Weißbier und Leinwand stehen, jetzt wird Nockherberg geschaut

München - Das hätten sich Luise Kinseher und die Darsteller des Nockherberg-Singspiels wohl nicht träumen lassen, dass sie auch in der Antarktis riesige Fans haben.

Doch am Freitag war im ewigen Eis bei Pinguinen und Eisbär Salvator-Abend, genauer: in der Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts in der Antarktis. Was unsere Bavaria Luise Kinseher ins Schwärmen bringt: „Das ist nur noch der Wahnsinn!“

Vergangenen Montag erreichte den BR der Hilferuf eines Mitglieds des 35. Überwinterungsteams: Der Augsburger ist Fan der Nockherberg-Übertragung. Aber die Live-Übertragung war in der Antarktis nicht zu empfangen. So hätte er dieses Jahr auf den Nockherberg verzichten müssen, denn die Internetbandbreiten und Übertragungsraten zur Station im Eis sind für einen Stream von der BR-Mediathek zu gering.

Die Bitte an den BR: Gibt es trotzdem für die fünf Wissenschaftler, drei Techniker, eine Ärztin und den Koch der Station eine Chance? Es gelang: Kleingerechnet und per Download, der in zwei Nächten Bit für Bit übertragen wurde, kam die Sendung am Freitag trotz geringer Bandbreite in der Antarktis an!

Dort ist es momentan 15 Stunden am Tag hell, aber in rund 75 Tagen bricht die Nacht an – danach ist rund drei Monate keine Sonne mehr zu sehen …

Im Gemeinschaftsraum versammelte sich die ganze Crew – und dann wurde Nockherberg geschaut. Ganz stilecht: Sogar Weißbier hatten die Nockherberg-Fans aufgetrieben. Es war alles parat „für einen sehr unterhaltsamen Abend“, wie einer der Wissenschaftler in einer Mail anschließend schwärmte: Nockherberg und Mutter Bavaria in der Antarktis.

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