Uli Bauer und Christian Ude

Das Ende der Unzertrennlichen

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Prost auf zwei kongeniale Partner: OB Christian Ude und seine Double Uli Bauer 2013 nach dem Singspiel.

München - Es ist der Abschied von einem weiteren kongenialen Duo auf dem Nockherberg: Uli Bauer hat beim Singspiel zum letzten Mal OB Christian Ude (SPD, 66) imitiert.

 Ein bewegender Moment, der an den letzten Auftritt von Michael Lerchenberg als Edmund Stoiber im Jahr 2008 erinnerte (Weint nicht um mich, Landeskinder).

Seit Ude 1994 zum ersten Mal beim Salvator-Anstich in der ersten Reihe Platz nahm, spielte – bis auf drei Ausnahmen – immer der Kabarettist vom Chiemsee den Münchner Bürger-King. Stimme, Mimik, Auftreten – keiner kam ihm so nah wie Uli Bauer. Weil Ude selbst ein Faible für Pointen hat, tat er sich vor einigen Jahren sogar mit seinem Double zusammen. Als „Der doppelte Ude“ legten sie gefeierte Auftritte hin.

Nun aber tritt Ude als OB ab. Ob Uli Bauer trotzdem Gastspiele auf dem Nockherberg geben wird, ist noch unklar.

Erst vergangenes Jahr feierte Bauer sein Comeback auf der großen Starkbier-Bühne. Der Schauspieler hatte 2010 vor dem Einstieg des damaligen Singspiel-Autors Alfons Biedermann seinen Rücktritt erklärt. André Hartmann übernahm die Rolle.

Bauer ließ sich erst vom neuen Regisseur Marcus H. Rosenmüller überreden, wieder zu Deutschlands berühmtesten Politiker-Derblecken zurückzukehren. Ausgerechnet in einem Jahr, als SPD-Landtagsspitzenkandidat Ude eine der Hauptrollen in dem Stück einnahm. Bauers Schlagabtausch mit Seehofer-Double Wolfgang Krebs bleibt unvergessen.

ARB

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