Es gärt bei so manchem Stadtrat

Nockherberg: CSU gibt Karten zurück

Das Nockherberg-Nachbeben: Weil Paulaner zur traditionellen Salvatorprobe heuer auf eine Einladung des städtischen Wirtschafts- und Planungsausschusses verzichtet hat, gärt es bei so manchem Stadtrat. Die CSU-Fraktion gibt derweil Einladungen zurück.

München - Zum Starkbierfest sind noch die Bürgermeister, Referenten, Fraktionschefs, Mitglieder des Ältestenrates, der Planungs- und Wirtschaftssprecher der Fraktionen sowie der Wiesnstadtrat eingeladen. Außerdem gab es je vier Blanko-Tickets für SPD und CSU. Letztere hat nun die vier Karten zurückgehen lassen. Man habe nicht gewusst, wem aus der Fraktion man sie hätte geben können, heißt es. „Es gibt viele Stadträte, die gute Argumente für eine Karte hätten.“ Bei der SPD wird man die Karten behalten und verteilen. „Es ist Sache von Paulaner, wer eingeladen wird. Insofern gibt es kein Grummeln und auch keinen Grund, die Karten beleidigt zurückzuweisen.“

Grummeln gibt es indes über das Verhalten von CSU-Stadtrat Richard Quaas. Der hatte bei der Galanacht der Münchner Gastronomie Paulaner-Chef Andreas Steinfatt angefahren – frei nach dem Motto: Wenn ihr auf die Einladungen für den Nockherberg verzichtet, dann müssen wir uns noch mal über die Wiesn-Zelte unterhalten.

Quaas versicherte jedoch tags darauf im Gespräch mit unserer Zeitung, dass diese Aussage nur ein Spaß gewesen sei. Bei der SPD jedoch herrscht darüber völliges Unverständnis. Die Aussage sei wenig durchdacht. „Er lässt damit den gesamten Stadtrat schlecht aussehen.“ 

Alle Infos zum Nockherberg 2017 finden Sie hier. Hier haben wir für Sie außerdem zusammengefasst, wie Sie das Derblecken live im TV und im Live-Stream verfolgen können.

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