Vorstoß der Landtagspresse

NSU-Prozess: Radio Arabella verzichtet auf Platz

München - Im Streit um die Presseplätze im NSU-Gerichtsprozess versuchen die Journalisten derzeit unabhängig vom Oberlandesgericht eine Lösung zu finden. Radio Arabella wird seinen Platz nun an türkische Kollegen abtreten.

So hat der Verein der Bayerischen Landtagspresse seine Mitglieder dazu aufgerufen, in den ersten drei Tagen des Prozesses freiwillig auf die Reporterplätze zu verzichten.

Dem wird Radio Arabella - wie im Vorfeld versprochen - nachkommen. Von den 50 festen Reporterplätzen sind dadurch nach derzeitigem Stand drei Plätze für die türkischen Kollegen frei geworden.

Ursprünglich hatten auch die Bild-Zeitung und die ARD versprochen, Plätze zur Verfügung zu stellen. Beim Vorstoß der Landtagspresse haben sich die beiden Medien jedoch ausgeklinkt.

mm

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Rubriklistenbild: © dpa

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