Nymphenburg: Stau nach Tram-Unfall

+
Linie 17 war eine Stunde gesperrt

München - Am Donnerstagmorgen hat ein Zusammenstoß zwischen einem Wagen einer 58-jährigen Münchnerin und einer Tram einen Stau im Berufsverkehr verursacht. Die Tram konnte nicht mehr ausweichen ...

Nach rechts oder links ausweichen – für ein Auto kein Problem. Doch eine Trambahn kann nur ihren Schienen folgen. Und so führt jedes Hindernis entlang der Gleise schnell zum Chaos. Auch am Donnerstagmorgen verursachte ein Zusammenstoß zwischen einem Wagen einer 58-jährigen Münchnerin und einer Tram einen Stau im Berufsverkehr.

Die Frau wollte mit ihrem BMW von der Notburgastraße nach links in die Südliche Auffahrtsallee abbiegen. Dass sich von hinten eine Straßenbahn näherte, übersah sie. Die Tram 17 Richtung Effnerplatz – gefangen auf ihren Schienen – rammte das Auto an der Fahrertür.

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß beschädigt. Eine Person in der Trambahn erlitt durch den Aufprall leichte Verletzungen. Der herbeigerufene Krankenwagen wurde allerdings nicht benötigt. Die Person versprach, selbst einen Arzt aufzusuchen.

Wegen des Zusammenstoßes zwischen Auto und Straßenbahn staute sich am Morgen der Verkehr auf der Notburgastraße im Stadtteil Nymphenburg. Auch die MVG-Kunden bekamen die Auswirkungen des Unfalls zu spüren. Die Straßenbahnlinie musste für etwa eine Stunde gesperrt werden, weil die Unfalltram noch die Strecke blockierte. Die Fahrgäste stiegen in Ersatzbusse um, die die Unfallstelle umfahren konnten. Auf der Linie 17 kam es am Vormittag deshalb zu Verspätungen.

tz

auch interessant

Meistgelesen

Blitzeis-Bilanz: Münchner kratzten, rutschten und verletzten sich
Blitzeis-Bilanz: Münchner kratzten, rutschten und verletzten sich
Stadt vs. Region: Wo sich das Landleben noch lohnt
Stadt vs. Region: Wo sich das Landleben noch lohnt

Kommentare