Der Rücken!

OB-Gattin am Geburtstag in der Klinik

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Geburtstagsspaziergang am Tegernsee: OB-Gattin Edith von Welser-Ude.

München - Er schmerzt seit Jahren - der Rücken von Edith von Welser-Ude. Nun musste die Frau von OB Christian Ude sogar ihren 75. Geburtstag im Krankenhaus feiern.

Er hört nicht auf zu zwicken und zu schmerzen. Schon seit vielen Jahren hat die Gattin von Oberbürgermeister Christian Ude (66, SPD) mit chronischen Rückenschmerzen zu kämpfen. Wie die tz erfuhr, musste Edith von Welser-Ude Sonntag sogar ihren 75. Geburtstag in der Klinik feiern.

Das Foto, das Ude am Vormittag auf Facebook veröffentlichte, entstand beim Spaziergang am Tegernsee. Allerdings waren die beiden nicht zum Spaß dort: Schon seit Weihnachten ist seine Gattin in der Privatklinik des Rücken-Papstes Dr. Martin Marianowicz für eine längere Behandlung untergebracht. „Ich habe sie Heiligabend nach meinen obligatorischen Weihnachts-Besuchen bei der Polizei, der Feuerwehr und in den Krankenhäusern hierhergefahren“, sagte Ude gegenüber der tz. „Ich habe ebenfalls die Tage zwischen Weihnachten und Dreikönig dort mit ihr verbracht, nur Silvester und Neujahr bin ich zu den Feierlichkeiten nach München gefahren.“

Noch bis mindestens Mittwoch soll Edith von Welser-Ude in der Klinik bleiben. So musste ihr Ehemann eben zur Geburtstagsfeier an den Tegernsee fahren, wie er Sonntag sagte. „Heute Nacht habe ich wieder in Bad Wiessee geschlafen, damit wir in ihren Geburtstag hineinfeiern können.“ Am Mittag stand ein Essen mit Bekannten auf dem Programm, anschließend der Spaziergang am See.

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Eine Verengung der Nervenkanäle, dazu ein alter Bandscheibenschaden: Edith von Welser-Udes Rückenleiden ist chronisch! Drei Mal wurde sie deshalb bereits operiert. Schon 2007 war sie wegen Rücken- und Knieproblemen in einer Rehaklinik gewesen. 2012, als ihr Mann auf Türkei-Reise ging, war die ehemalige SPD-Stadträtin daheim ans Bett gefesselt.

Die Laune ließ sie sich am Geburtstag dennoch nicht vermiesen: Auf dem Foto vom Tegernsee strahlt die Jubilarin zufrieden in die Kamera. Ude schreibt dazu auf Facebook: „Nach all dem Wirbel im letzten Jahr zog sie diesmal die stille Zweisamkeit vor. Herzlichen Glückwunsch – und Danke für alles!“

Es ist kein Geheimnis: Edith von Welser-Ude ist froh, dass ihr Mann nicht Ministerpräsident geworden ist. Sie habe sich „nicht nur klammheimlich“ gefreut, dass ihr Mann jetzt mehr Zeit habe, sagte sie kürzlich der tz. „Ich bin froh, dass es ein Leben nach dem Mandat gibt.“

J. Welte/ N. Bautz

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