Offiziell: Ex-Bayern-Coach wird Trainer beim VfB Stuttgart

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Polizei ermittelt

OB-Kandidaten rauchen am Straßenrand

Eigentlich legen sie allesamt großen Wert darauf, möglichst wenig Gemeinsamkeiten zu haben: Die Politiker,die zu den Rathauswahlen antreten.

Doch eines haben jetzt OB Christian Ude (SPD), sein Herausforderer Josef Schmid (CSU) und viele andere Kandidaten für den 2. März gemeinsam: einen Zigarillo im Mund – auf vielen Wahlplakaten in der Innenstadt. Unbekannte haben die Politiker- Fotos mit Zigarillo-Aufklebern versehen.

Diese Papperl sehen so echt aus, dass der Betrachter glaubt, der Zigarillo war von vornherein aufs Plakat gedruckt. „Im ganzen Viertel haben sie unsere Plakate damit beklebt“, stöhnt der Bezirksausschussvorsitzende Alexander Miklosy, der jetzt wieder für die Rosa Liste in der Isar- und Ludwigsvorstadt antritt. „Dabei bin ich ja Nichtraucher.“ Die Wahlkämpfer versuchen, die Aufkleber wieder abzuziehen.

Miklosy: „Oft reißt dann aber das Plakat ein.“ Die Münchner SPD hält das Ganze für einen Faschingsscherz. Laut Sprecher Markus Rinderspacher werden die Plakate, die einen qualmenden OB zeigen, ab sofort mit neuen Ude-Porträts überklebt. „Ein Zigarillo steht mir einfach nicht. Weder optisch noch gesundheitlich“, sagt der passionierte Nichtraucher und OB-Kandidat der CSU, Josef Schmid. Er hält die Aktion für einen Protest gegen das Rauchverbot. „Diesen Protest kann ich nachvollziehen, da die Stadtverwaltung Rauchergondeln und Zelte zu Nebenräumen von Gaststätten erklärt und auch dort das Rauchen verbietet.“

Aber Schmid warnt: „Die eigenmächtige Veränderung von Wahlplakaten stellt eine Sachbeschädigung dar, die zu unterbleiben hat.“ Die Münchner Polizei hat die Ermittlungen bereits aufgenommen.

Quelle: tz

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