Herr OB Ude, warum …

München - Jede Woche beantwortet Oberbürgermeister Christian Ude die Fragen unserer Leser. Diesmal geht es um die Straßenlaternen in München.

Frage: Warum müssen in München die Straßenlaternen so lange brennen? Ich beobachte schon seit Langem, dass diese viel zu früh eingeschaltet und zu spät ausgeschaltet werden. Es ist noch oder schon hell genug und immer brennen alle Lampen. Hier ließe sich einiges an Kosten und Umweltbelastung sparen.

Walter Kolmsperger, per e-mail

Antwort: Die Steuerung der Straßenbeleuchtung erfolgt durch die Betriebszentrale des Baureferates in der Schwere-Reiter-Straße. Moderne Technik hilft dabei, die Schaltzeiten optimal an die vorhandene Helligkeit anzupassen. Ein Lichtsensor auf dem Dach der Zentrale misst dazu die vorhandene Lichtstärke und regelt so das abendliche Einschalten sowie das Ausschalten am Morgen. Helle und gleichmäßig beleuchtete Straßen, Wege und Plätze sind unentbehrlich für die Verkehrssicherheit und unterstützen das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger. Als Grenzwert für die Steuerung der Beleuchtung hat sich daher eine Lichtstärke von 50 Lux als notwendig und auch wirtschaftlich sinnvoll erwiesen.

Im Übrigen möchten wir darauf hinweisen, dass die Abteilung Straßenbeleuchtung und Verkehrsleittechnik des Baureferates seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle einnimmt in der Anwendung moderner, energiesparender Beleuchtung und Signalisierung im öffentlichen Raum. Gewürdigt wurde dieses erfolgreiche Engagement auch dadurch, dass die Landeshauptstadt München im Jahr 2009 als Partner in das europäische „GreenlightProgramm“ aufgenommen wurde.

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Kommentare