OB Ude droht der Staatsregierung

München - Die Stadt macht Druck auf die Staatsregierung wegen der rund 10.000 GBW-Wohnungen in und um München. OB Christian Ude sieht die Staatsregierung in der Pflicht und will den Kauf nicht einer Heuschrecke überlassen.

Die BayernLB muss nach ihrem Zehn-Milliarden-Debakel ihre Wohnungstochter GBW verkaufen - inklusive 33 000 Wohnungen im Freistaat, davon jede dritte im Umland. OB Christian Ude (SPD) sieht die Staatsregierung „moralisch verpflichtet“, die Wohnungen nicht einer Heuschrecke zu überlassen, sondern sie selbst zu kaufen.

Gleichwohl hätte die Staatsregierung den Mietern per Vertragsklauseln längst Schutz einräumen können. Wenn sie das unterlasse, um die Wohnungen Spekulanten zu überlassen, gäbe es Ärger: „Das kann noch zu heftigen Kontroversen führen, das verspreche ich Ihnen!“ Die CSU wies das zurück: Es sei nicht so, dass nur die Klauseln Mieterschutz versprechen, sagte Fraktionschef Josef Schmid. „Warten wir ab, was kommt.“

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