„Hatten tausend Schutzengel“

Junge Mutter: Hilfe, uns fiel beinahe der Balkon auf den Kopf

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Petra Huber und ihre Tochter Luisa (5 Monate) hatten „tausend Schutzengel“, als der Balkon runterkrachte.

In Giesing stürzte am Montagnachmittag ein Balkon eines Mehrfamilienhauses einfach ab. Eine Anwohnerin hatte Angst um ihr Kind. Nun hofft sie auf Besserung.

München - Alles Gute kommt von oben? Von wegen! Am Montagnachmittag bretterte ein Balkon aus dem zweiten Stock eines Giesinger Mehrfamilienhauses pfeilgrad auf den Balkon einen Stock tiefer. Glück im Unglück: Die dort lebende Familie Huber war nicht zuhause.

„Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ich meine Luisa gerade in ihrem Kinderwagen zum Schlafen hinausgeschoben hätte“, sagt Petra Huber (34). Ihre Tochter ist fünf Monate alt. Warum es zu dem Absturz in der Stettnerstraße kam, ist bisher ein Rätsel. Petra Huber hofft, dass schnell geklärt wird, ob Statiker oder Baufirma die Schuld tragen: „Wenn die Balkone alle weg müssen, haben wir hier im Sommer eine Großbaustelle. Das wird nicht so lustig daheim mit Baby.“

Erst am Wochenende hat Petra Huber die Gartenmöbel nach draußen gestellt. Ein Glastisch und der Grill wurden von herunterfallenden Brocken beschädigt. Für Petra Huber ist es in jedem Fall auch ein „emotionaler Schaden“. Sie hofft auf saubere Arbeit, wenn die Balkone neu angebaut werden. Damit sie sich wieder ohne Angst nach draußen wagen kann.

Der Garten ist vorerst unzugänglich und von der Feuerwehr abgesperrt. Die Höhenrettungstruppe sicherte den oberen Balkon mit einem Mehrzweckzug am Dach. Am unteren Balkon brachte sie zudem Stützen an, um einen weiteren Absturz zu verhindern. 

Theresa Höpfl

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