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Was das Jahr dem Stadtbezirk bringt

Obergiesing 2017: Was passiert am Tegernseer Platz?

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Umgestaltungspläne: der Tegernseer Platz soll Fußgängerzone werden.

München - Ostfriedhof, Tegernseer Platz, Asamgymnasium und Mittlerer Ring: Im Stadtbezirk Obergiesing-Fasangarten stehen im neuen Jahr einige Projekte an. Ein Überblick:

Ab Frühjahr soll die prächtige Kaskadenanlage im Ostfriedhof wieder plätschern. Für knapp drei Millionen Euro war die ehemals monumentale Brunnenanlage saniert worden. Teilweise kriegszerstört, waren die Kaskaden im Laufe der Jahrzehnte überwuchert worden. Die Stufen hatten sich abgesenkt, Becken waren mit Erde aufgefüllt worden. Unter Aufsicht des Denkmalschutzes wurden Brunnenbecken, Wasserspiele, Terrassen, Balustraden und steinerne Sitzbänke des einzigartigen bau- und kunsthistorischen Juwels wieder hergestellt. Damit können die Kaskaden wieder zu dem Anziehungspunkt von früher werden.

Endlich mehr Platz fürs Asamgymnasium

Im Frühjahr wird es für das Asamgymnasiumspannend. Im Rahmen des zweiten Bauprogramms für die Münchner Schulen fällt der Beschluss für die Erweiterung der Giesinger Bildungseinrichtung. Nach jahrelangen zähen Verhandlungen um einen Anbau soll es nun endlich weitere Klassenzimmer geben. Außerdem sind eine neue Mensa, weitere Sporthallen sowie eine größere Pausenhalle geplant. Die Erweiterung ist nötig, weil das 1964 erbaute Gymnasium aus allen Nähten platzt. Die Bauarbeiten würden wohl 2018 beginnen und etwa drei Jahre lang dauern.

Mehrere Querungen über den Mittleren Ring

Ebenfalls im Frühjahr wird das Baureferat seine genauen Planungen für zwei Querungen über den Mittleren Ring in Giesing vorstellen. Im Herbst könnten dann bereits die ersten Vorbereitungen für die Umsetzung erfolgen. Es geht um zwei Unterführungen, die einen sicheren Wechsel über Münchens Stadtautobahn ermöglichen. Der Fußgängertunnel an der Otkerstraße ist eine wichtige Verbindung zwischen Ober- und Untergiesing, zudem der kürzeste Weg vom Agfa-Gelände zur U-Bahnstation Wettersteinplatz. Die Unterführung an der Chiemgaustraße verbindet direkt das künftige soziale Zentrum an der Pöllatstraße mit den Grünflächen am Schaftreiter- und Hohenschwangauplatz. Beide Bauten sollen nun barrierefrei umgebaut werden. In der Tegernseer Landstraße beteiligt sich das benachbarte Motel One und übernimmt den Betrieb eines Aufzugs.

Grüne Oasen am Scharfreiterplatz

Apropos Scharfreiter- und Hohenschwangauplatz: Aktuell gibt es dort viel Gehölz und wenig Bänke. In diesem Jahr sollen die Vorbereitungen starten, daraus schöne Grünoasen für alle Bevölkerungsgruppen zu machen. Mit Wildobst- und anderen neuen Bäumen, abwechslungsreichen Wegen, vielfältigen Sitzgelegenheiten wie zum Beispiel einer Sitzmauer. Am Scharfreiterplatz soll eine Glaswand vor den Emissionen des Mittleren Rings schützen, zur Stadelheimer Straße schirmt eine Pergola den neuen Baumplatz ab. Die Spielplätze werden modernisiert und es kommt ein neuer Wasserspielbereich.

Mitte des Jahres ist die Eröffnung der neuen Gemeinbedarfseinrichtung am Neuschwansteinplatz avisiert. An der Stelle des früheren Pöllatpavillons hat die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewofag in Kooperation mit dem Sozialreferat einen Neubau hingestellt, bei dem vielfältige Angebote für mehrere Generationen unter einem Dach vereinbart sind.

Was wird aus dem Tegernseer Platz?

Wie könnte der Tegernseer Platz in Zukunft aussehen? In diesem Jahr werden Detailpläne der Stadt für das Herzstück Giesings am U-Bahnhalt Silberhornstraße erwartet. Dabei soll die 60 Meter lange Furt über den Platz zur verkehrsberuhigten Tempo 20-Zone gemäß Shared-Space-Konzept werden. Ohne Bordsteine, Markierungen oder Schilder. Das soll möglichst viele Autofahrer von einer Durchfahrt abhalten. 

13 Dinge, die (nur) Münchner wissen

Was viele nicht wissen: Aus dem Kopf der Bavaria kann man rausschauen. © Marcus Schlaf
Traditionelle Münchner Gerichte bestehen gerne mal aus Innereien. Hier präsentiert Wirt Jürgen Lochbihler vom Pschorr seine Spezialitäten-Karte. © Haag Klaus
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Walkmen und die Lautstärke, die daraus manchmal dröhnte, waren Thema von Aufklebern in der Münchner S-Bahn. © dpa
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Auch das lernt man schon als Kind: Die ungeschriebene Rolltreppen-Regel links gehen, rechts stehen. © Marcus Schlaf
Die Sage dazu gibt es in mehreren Varianten –fest steht nur: Dieser Fußabdruck am Eingang der Frauenkirche stammt vom Teufel. © picture alliance / dpa
Ein Geschenk der Partnerstadt Verona: Die schöne Julia am Alten Rathaus. © Markus Schlaf
Hotpants-Alarm: Zwei Münchner Originale, die Öhlschläger-Brüder, tragen sie mit Leidenschaft. © dpa

Carmen Ick-Dietl

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