In Obergiesing

Dramatischer Unfall: Arbeiter (40) in Baugrube verschüttet

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Nach etwa einer dreiviertel Stunde konnte der Mann abtransportiert werden.
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Nach etwa einer dreiviertel Stunde konnte der Mann abtransportiert werden.
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Nach etwa einer dreiviertel Stunde konnte der Mann abtransportiert werden.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
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Nach etwa einer dreiviertel Stunde konnte der Mann abtransportiert werden.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
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Nach etwa einer dreiviertel Stunde konnte der Mann abtransportiert werden.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
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Nach etwa einer dreiviertel Stunde konnte der Mann abtransportiert werden.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
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Nach etwa einer dreiviertel Stunde konnte der Mann abtransportiert werden.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
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Nach etwa einer dreiviertel Stunde konnte der Mann abtransportiert werden.

Schwerer Arbeitsunfall in der Traunsteiner Straße in Obergiesing: Ein Bauarbeiter ist in einer Baugrube von Kiesmassen verschüttet worden. Ein Kollege versucht, ihn zu befreien, jedoch vergeblich.  

München - Wie die Feuerwehr und Polizei berichten, passierte der Unfall am Donnerstagvormittag gegen 9.30 Uhr bei Abstützmaßnahmen auf der Baustelle. Auf dem Areal, auf dem zur Zeit eine Baugrube für ein Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage ausgehoben wird, brachen aus bisher ungeklärter Ursache Bretter einer Spundwand. Ein 40 jahre alter kosovarischer Bauarbeiter arbeitete dort gerade - das herausrutschende Erd- und Kiesreich begrub ihn bis zum Bauch. 

Ein weiterer Arbeiter bemerkte den Unfall und setzte einen Notruf ab. Dann versuchte er den Verunfallten mit einem Minibagger frei zu schaufeln, jedoch rutschte immer wieder neues Material nach. 

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr bauten um den Verletzten eine Schalung, um zu verhindern, dass weiteres Erdreich nachrutscht. Dann konnten sie seinen restlichen Oberkörper befreien, so dass das Notarztteam Bogenhausen und die Besatzung des Aicher-Rettungswagen den Patient erstversorgen.

Währenddessen wurde die Schalung immer weiter in den Boden gegraben um nach und nach die Füße des zirka 40-jährigen frei zu bekommen. Nach 45 Minuten konnte er aus seiner misslichen Lage befreit werden. 

Die Staffel der Höhenrettungsgruppe sicherte den Verunfallten in einer Schleifkorbtrage. In dieser konnte er mit Hilfe der Drehleiter aus der Baugrube gerettet werden.  

Während den Rettungsmaßnahmen war der Patient zu jeder Zeit ansprechbar. Er kam mit Prellungen und Quetschungen in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nicht.

Das Kommissariat 13 (Betriebsunfälle) hat vor Ort die Ermittlungen wegen des Verdachts der Baugefährdung und der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen. Die Lokalbaukommission der Landeshauptstadt München und das Gewerbeaufsichtsamt München waren ebenfalls vor Ort. Die Bauarbeiten sind derzeit eingestellt. Sie dürfen erst nach einer Sachverständigenüberprüfung der Sicherheit wieder aufgenommen werden.

mm/tz

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