Hier geht‘s den Rasern an den Kragen

Super-Blitzer kommt an den McGraw-Graben

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Hier wird der Blitzer in der Tegernseer Landstraße wieder aufgebaut.

Erst vor wenigen Wochen war die Blitz-Anlage am McGraw-Graben abmontiert worden. Nun kommt sie wieder - besser als zuvor.

München - Die Blitz-Anlage am McGraw-Graben kommt wieder. Am Montag haben Arbeiter damit begonnen, das Fundament für den neuen Super-Blitzer zu gießen. Im Laufe der zweiten Juni-Hälfe soll in Giesing wieder scharf geschossen werden.

Wie berichtet, waren die „Starenkästen“ mit Radartechnik Ende März abmontiert worden. Mehr als ein Jahrzehnt lang hatten sie zuvor dokumentiert, wer zu schnell von der A995 in die Stadt hineinrollte oder zur Autobahn unterwegs war. Im Laufe des Jahres 2016 zum Beispiel wurden dort rund 13 800 Verstöße verzeichnet!

Nun wird die in die Jahre gekommene und technisch überholte Radartechnik erneuert: In dem Kasten wird künftig ein neuer Apparat mit Lasermesstechnik verwendet. Neu ist dabei, dass des Messgerät rundum schwenkbar ist. Heißt: Mit nur einem Apparat kann die städtische Verkehrsüberwachung sowohl stadteinwärts und -auswärts kontrollieren. Je nach Verkehrslage können aber auch Temposünder auf dem Überleiter von der Chiemgaustraße zur Tegernseer Landstraße ins Visier genommen werden, erklärt Johannes Mayer, Sprecher des Kreisverwaltungsreferates (KVR). Wohin der Laser zielt, kann jederzeit verändert werden, soll von außen aber nicht zu erkennen sein.

Während die Polizei auf den Hauptverkehrsstraßen der Stadt Geschwindigkeitskontrollen durchführt, hat die kommunale Verkehrsüberwachung der Stadt hauptsächlich die 30er-Zonen im Blick – mit mobilen Blitzern in fünf Fahrzeugen. Die Messanlage am McGraw-Graben ist die einzige fest installierte, die von der Stadt München betrieben wird. Wann genau die erneuerte Anlage wieder scharf schießt, ist laut Mayer noch nicht ganz sicher. Irgendwann in der zweiten Juni-Hälfe, heißt es. „Wenn die Fundamente getrocknet und der Mast montiert sind, wird voraussichtlich kommende Woche die Technik installiert und nach einer kurzen Testphase in Betrieb gehen können“, erklärt Mayer.

Mittelfristig werden auch alle mobilen Blitzer, mit denen die Geschwindigkeit in 30er-Zonen überwacht werden, auf Laser umgerüstet. Da die Radartechnik in den mobilen Blitzern veraltet ist, schafft das KVR gerade einen VW Caddy an, der dann mit Lasermesstechnik ausgestattet mehr Raser in 30er-Zonen überführen soll, wo das bislang nicht möglich ist. Das neue Kontroll-Mobil (Kosten etwa 80 000 Euro) soll ab Spätsommer zum Einsatz kommen.

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