Nach dem Warnstreik: Wende im Tarifpoker bei der MVG

Nach dem Warnstreik: Wende im Tarifpoker bei der MVG

Prügel-Attacke in der U2

Gruppe junger Männer prügelt in U-Bahn auf Münchner (45) ein - Polizei sucht Zeugen

+
Ein Großteil der Täter verließ an der Silberhornstraße die U-Bahn.

Mehrere junge Männer haben einen Münchner in der U-Bahn attackiert. Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen des Vorfalls.

München - Am Samstag, 05.01.2019, gegen 20.30 Uhr, befand sich ein 45-jähriger Münchner in der U-Bahn (U2 in Richtung Messestadt Ost), als er auf eine Streitigkeit zwischen mehreren Personen (15-20 Jahre alt) aufmerksam wurde. Diese hörten laut Musik und beleidigten die anwesenden Fahrgäste, wie die Polizei München berichtet.

Aus bislang unbekannten Gründen wollte ein 20-Jähriger aus dieser Gruppe auf eine bislang unbekannte Person einschlagen. Dies konnte durch den 45-Jährigen verhindert werden, indem er dazwischen ging. Der 20-Jährige schlug daraufhin mit der Faust in das Gesicht des älteren Mannes und verletzte diesen dadurch. Die anderen aus der Gruppe begannen nun ebenfalls den 45-Jährigen tätlich anzugreifen. 

Mann in Münchner U-Bahn attackiert: Polizei sucht Zeugen

Als dieser zu Boden ging, stieg ein Großteil der Gruppe, darunter der 20-Jährige, an der Haltestelle Silberhornstraße aus. Nachdem etliche Passanten auf das Geschehen aufmerksam wurden, flüchteten die Tatverdächtigen zunächst, konnten jedoch kurze Zeit später durch die verständigten Einsatzkräfte festgenommen werden. 

Lesen Sie auch: Drei Deutsche bei Lawinenabgang in Österreich getötet

Zwei noch unbekannte Personen aus der Gruppe hatten sich vor dem Eintreffen der Polizei entfernt und konnten bislang nicht identifiziert werden. Die Tatverdächtigen wurden wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt. Das zuständige Kommissariat 26 hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere Personen, welche durch das Verhalten der Tatverdächtigen geschädigt oder belästigt wurden, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 26, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Lesen Sie auch

Versuchte Vergewaltigung: Unbekannter sucht sich “versehentlich“ Mann aus, bevor er Frau verletzt

In Kirchtrudering hat ein Unbekannter am Samstag in den frühen Morgenstunden zwei Menschen verletzt. Bei der Auswahl der Oper unterlief ihm „ein Fehler“.

Tragische Wendung: Junge Frau stirbt nach Rettung aus Lawine am Teisenberg

Tragische Wendung: In den oberbayerischen Alpen ist eine junge Frau am Samstag stundenlang von einer Lawine begraben gewesen und nach der Rettung verstorben.

Busfahrer verzweifeln im Schneesturm: Feuerwehr muss ausrücken - Chaos auf der Leopoldstraße

Am frühen Samstagabend benötigten drei Linienbusse der Münchner Verkehrsgesellschaft die Hilfe der Feuerwehr München.

mm/tz

Drei Mütter sind gegen in einem Linienbus in Esting im Landkreis Fürstenfeldbruck auf den 53-jährigen Busfahrer losgegangen, berichtet Merkur.de*.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Radlfahrerin auf der Theresienwiese sexuell bedrängt - Polizei: “Bavaria ist kein Brennpunkt“
Radlfahrerin auf der Theresienwiese sexuell bedrängt - Polizei: “Bavaria ist kein Brennpunkt“
Mitten in Schwabing: Lichterloh brennender VW-Bus im Video - Zufall verhindert Schlimmeres
Mitten in Schwabing: Lichterloh brennender VW-Bus im Video - Zufall verhindert Schlimmeres
Polizei rückt nach Drohung gegen Moscheen aus - an einer war der Schreck wohl besonders groß
Polizei rückt nach Drohung gegen Moscheen aus - an einer war der Schreck wohl besonders groß
Münchner U-Bahn: Takt soll verdichtet werden, doch zwei Parteien blockieren den Vorschlag
Münchner U-Bahn: Takt soll verdichtet werden, doch zwei Parteien blockieren den Vorschlag

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion