tz-Reporterin entdeckt Sparkassen-Panne

Das Zehnfache! Dieser Automat spuckt zu viel Geld aus

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tz-Reporterin Sina Ojo und der "großzügige" Automat.

München - Die Mittagspause am Donnerstag beginnt für tz-Reporterin Sina Ojo ganz normal – und dann kommt der wundersame Geldsegen. Lesen Sie hier, was ihr passiert ist:

Von Sina Ojo:

Schnell ein paar Einkäufe erledigen, davor an der Stadtsparkasse vorbei, Geld abheben. Also mache ich einen Abstecher in die Schlierseestraße (Giesing). Am Automaten gebe ich den Betrag von 30 Euro ein, werde nach der gewünschten Stückelung gefragt. Ich wähle „1 x 20 Euro, 2 x 5 Euro“. Der Automat spuckt einen Zwanziger aus – und zwei 50er! Die Bank vervierfacht mein Geld – und verzehnfacht sogar die Fünfer …

tz-Reporterin Sina Ojo.

Mein Fehler, denke ich zuerst. Vermutlich habe ich mich vertippt. Um auf Nummer sicher zu gehen, hole ich einen Auszug – und werde zum zweiten Mal überrascht. Auf dem Zettel stehen tatsächlich nicht 120 Euro, sondern nur 30 Euro! Ich kann es kaum glauben. Wahrscheinlich erscheint gleich Guido Cantz auf dem Automatenbildschirm, um mich bei Verstehen Sie Spaß …? zu begrüßen.

Mein nächster Gedanke: Ich muss die Bank informieren! Die Dame am anderen Ende der Leitung ist merklich verwundert, als ich ihr von dem großzügigen Geldgeber in Giesing erzähle. Sie bedankt sich für den Hinweis und kündigt an, den Automaten sofort sperren zu lassen. Tatsächlich: Als ich wenig später wieder bei der Filiale vorbeischaue, ist das Gerät außer Betrieb gestellt.

Der Geldvermehrungsautomat in der Schlierseestraße (Giesing) – schnell gesperrt

Wie kann das passieren? Darauf fand auch die Stadtsparkasse zunächst keine Antwort. Auf tz-Nachfrage bestätigte eine Sprecherin den Vorfall und sagte: „Wir sind noch im Begriff, die Hintergründe zu klären.“ Da die Stilllegung des Automaten jedoch „innerhalb weniger Minuten“ erfolgte, sei der „Fehler nur eine kurze Zeit aufgetreten“. Nur „ein kleiner Personenkreis“ sei betroffen. Die Bank werde sich noch bei mir melden. Und ich rechne damit, dass ich das Geld nicht behalten darf.

Warum sind unsere Mülleimer genoppt? 38 kuriose München-Fakten

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1. Alle Entfernungs-Angaben zu München auf Bayerns Autobahnen beziehen sich auf die Mariensäule. © dpa
2. Wenn man das gesamte Straßennetz der Stadt per Taxi durchqueren würde, dann müsste man etwa 3460 Euro löhnen. © dpa
3. In München gibt es 10 962 Künstler, in der Kulturwirtschaft sind 40 140 beschäftigt. © dpa
4. Rund 40 000 Tauben bevölkern München. © d pa
5. Durch Falschparker nimmt die Stadt im Jahr zirka 10,5 Millionen Euro ein. © dpa
6. Seit Thomas Seehaus (Symbolfoto) ist München Millionenstadt: Er kam am 15. September 1958 zur Welt. Eltern: Hubert (Kaminkehrermeister) und Brigitte aus Pasing. © dpa
7. Die Dienstumkleide-Kabinen der Polizeiinspektion 22 am Prinzregentenplatz befinden sich im ehemaligen Schlafzimmer Adolf Hitlers. © Kurzendörfer
8. In den U-Bahnhöfen Odeons- und Goetheplatz laufen seit dem Jahr 2000 ununterbrochen zwölf Klassik-Stücke – in einer 300-Minuten-Schleife. © Kurzendörfer
9. Der FC Bayern hat auf Facebook über sechs Millionen Fans – das sind mehr als die nachfolgenden zehn deutschen Fußballclubs zusammen. © dpa
10. 2011 zogen 112 947 Menschen nach München – Rekord der vergangenen 20 Jahre. © dpa
11. Eines der beiden Uhrenblätter am Isartor (hier das "andere") ist verkehrt herum angebracht. Das ist europaweit einmalig! © Schlaf
12. Die Abfalleimer sind genoppt, damit Wildplakatierer keine Chance haben. © Kurzendörfer
13. Würde man eine Linie zwischen dem Nordturm der Frauenkirche und dem Turm der Heilig-Geist-Kirche verlängern, würde sie genau nach Mekka führen. © dpa
14. Bei uns leben 30 828 Hunde, die täglich sechs Tonnen Hundekot erzeugen. © dpa
15. Eine Wiesnmass hat etwa so viel Alkohol wie acht Schnäpse. © dpa
16. Die Ziegen, die das Leder für neue Lederhosn für die Wiesn liefern, haben in Indien oder Pakistan gegrast. © dpa
17. In Hella­brunn sind 19 183 Tiere. © Tierpark Hellabrunn
18. Der kleinste Friedhof steht in Neuhausen und hat 175 Grabstätten. © Haag
19. Die laufenden Füße und die Augen des Tatort-Vorspanns wurden am Flughafen München-Riem gedreht. © dpa
20. Der Wolfsbrunnen am Kosttor zeigt Rotkäppchen und den Wolf, weil dessen Stifter Adolf Wolf hieß. © Emons Verlag
21. Die Klingel gehört zur Burschenschaft Stauffia (Stollbergstr. 16). © Emons Verlag
22. Das Wiesn-Riesenrad war das erste weltweit mit „Zacken“ – also außen aufgehängten Gondeln. © dpa
23. In den insgesamt 53 Pflegeheimen der Stadt liegt die Männerquote nur bei 21 Prozent. © dpa
24. Das nicht anerkannte, selbsternannte Fürstentum Seborga (Italien, 323 Einwohner) hat ein Konsulat in Bogenhausen. © Symbolfoto: dpa
25. München liegt südlicher als Wien (Foto). © dpa
26. Die erste Aufgabe des ersten namentlich bekannten Henkers Münchens, „Magister Haimpert“: Er hängte seinen Vorgänger (14. Jh.). © dpa
27. Die Frauenkirche war das erste deutsche Fotomotiv. © dpa
28. Die Knetmasse wurde im Jahr 1880 vom Münchner Apotheker Franz Kolb erfunden. © dpa
29. Die US-Hardrockband Mötley Crüe hat extra zwei Umlaute in ihren Namen einbauen lassen, weil Löwenbräu ihr Lieblingsbier ist. © dpa
30. Die Blattschneiderameise (Symbolfoto) Resi ist mit fünf Millimetern Länge das kleinste Tier Hellabrunns. © dpa
31. 248 Einwohner Münchens sind über 100 Jahre alt. © dpa
32. Früher verwendete man in einigen deutschen Gegenden das Wort „münchen“ für kastrieren. © dpa
33. Jeder Baum der Stadt muss eine Grundfläche von 24 qm und eine Mindestbreite von drei Metern zur Verfügung haben. © düa
34. Jimi Hendrix erfand sein Gitarrenschrotte am 9.11.66 in Schwabing ("Big Apple") © dpa
35. Eine über 300 Jahre alte Linde am Westfriedhof ist der älteste Baum der Stadt. © Jantz Sigi
36. Zur Wiesn-Zeit fahren die Rolltreppen schneller. © Schlaf
37. Die Monatsmiete der Tiefgarage im neuen Palais an der Oper kostet so viel wie der Hartz-IV-Monatsregelsatz: 375 Euro. © Schlaf
38. In München gibt es 50 000 leere Grabstätten. © Symbolfoto: Jantz

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