50er statt 5er ausgegeben

Spendabler Geldautomat: Panne geklärt

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tz-Reporterin Sina Ojo war einer von vier Kunden, die statt den angeforderten 5-Euro-Scheine 50- Euro-Scheine bekam

München - Das Rätsel um den spendablen Geldautomaten in der Schlierseestraße ist gelöst! "Es war ein menschlicher Fehler", sagt Joachim Fröhler von der Stadtsparkasse München.

Wie die tz berichtete, hatte dieser am Donnerstag einer tz-Reporterin und anderen Kunden zeitweise 50er- statt 5-Euro-Scheine ausgespuckt. Seit Dienstag ist klar, warum: „Es war ein menschlicher Fehler“, sagt Joachim Fröhler von der Stadtsparkasse München.

„Für die jeweiligen Stückelungen gibt es unterschiedliche Kassetten: eine mit 10-Euro-Scheinen, eine mit 20ern und so weiter“, erklärt Fröhler. „Der Dienstleister hat versehentlich in die Kassette, in die die 5-Euro-Scheine hineinkommen, 50 Euro eingefüllt.“ Folglich habe es zwei Kassetten mit einer 50- Euro-Stückelung gegeben. „Wir bedauern das sehr!“

Die Verwechslung sei innerhalb von 15 Minuten bemerkt und bereinigt worden und habe lediglich einen Schaden im dreistelligen Bereich verursacht.

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„Betroffen“ waren vier Kunden. Behalten dürfen sie den unverhofften Gewinn nicht – das Geld steht der Bank laut § 812 BGB zu. Fröhler formuliert’s so: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Kunden, die wir anhand der Buchungsprotokolle identifizieren können, uns den zu viel ausbezahlten Betrag freundlicherweise zurückerstatten.“

Den Mitarbeiter des Dienstleisters nimmt Fröhler in Schutz: „Da, wo Menschen arbeiten,, passieren Fehler.“ Trotzdem hat die Geschichte für den Sparkassensprecher Seltenheitswert. „Ich habe das in den zwölf Jahren, in denen ich hier arbeite, noch nicht erlebt.“

so

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