Kraftstoff statt Bier für die Gäste

Hofbräu lädt zum Boxenstopp

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Das Wirtshaus in der Verdistraße

München - Fehlen nur noch die Boxenluder! Die Hofbräu-Brauerei hat in Obermenzing ein neues Wirtshaus eröffnet. In der Fahrgaststätte tanken die Gäste Kraftstoff statt Bier, im Boxenstopp gibt’s Schmankerl zum Mitnehmen.

„Wir sind ein junges bayerisches Wirtshaus, das auch schnellen Service bietet“, sagt Wirt Michael Schulz. Er ist selbst Oldtimerfan, das Restaurant liegt in der Verdistraße 125, nur ein paar Meter von der Autobahnauffahrt zur A 8 entfernt – da bot sich das Konzept an. An den Wänden Oldtimer-Poster und alte Blechschilder, am Eingang eine Original-Isetta aus den 50ern.

Das Haus, in dem vorher eine Wienerwald-Filiale war, gehört Hofbräu seit 1993. Über 2,4 Millionen Euro kostete der Umbau. 220 Plätze hat das modern-rustikale Restaurant, im Biergarten können noch mal 200 Gäste bedient werden. Die Küche: bayerisch-bodenständig. Der Schweinsbraten etwa kostet 9,90 Euro, die Halbe Hofbräu 3,60 Euro.

Im Boxenstopp, dem dazugehörigen Imbiss mit Stehtischen und kleinem Sitzbereich, gibt es Schaschlik und Currywurst samt Beilagen zum Mitnehmen (ab ca. 3,50 Euro). Wirt Michael Schulz, der bis vor kurzem den Alten Wirt in Forstenried führte: „Bei uns soll sich jeder wohlfühlen, – vom Geschäftsmann, der sich für die Heimfahrt eine Currywurst mitnimmt, bis zum Anwohner.“

CS

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