An der Regattaanlage

Tier in Not: Re(h)ttung aus dem eisigen Nass

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Die Feuerwehr holt das Reh mit dem Rettungsboot an Land.

Oberschleißheim - Die Feuerwehr Oberschleißheim musste zu einem nicht alltäglichen Einsatz ausrücken. Ein Reh war an der Regattaanlage durch die dünne Eisdecke gebrochen.

Rehgatter statt Regatta: Diese Verwechslung wäre einem Reh am Freitagnachmittag beinahe zum Verhängnis geworden - gäbe es da nicht aufmerksame Spaziergänger und tierfreundliche Feuerwehrler. Das Wildtier war auf der nur teilweise zugefrorenen Ruderstrecke in Oberschleißheim eingebrochen. Die spektakuläre Re(h)ttung fand aber ein glückliches Ende.

Elf Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Oberschleißheim folgten dem Notruf der Spaziergänger. Das Reh war zu diesem Zeitpunkt bereits etwa 20 Minuten im eiskalten Wasser gefangen. Die Feuerwehrler näherten sich dem verängstigten und geschwächten Tier mit einem Rettungsboot und fischten es wohl gerade noch rechtzeitig aus der eisigen Falle.

Nach Rücksprache mit einem Jäger wickelten die Retter das Reh in Decken und wärmten es in einem VW-Bus der Polizeiinspektion Oberschleißheim auf, bis es wieder bei Kräften war.

Als sich das Tier von seinen Strapazen erholt hatte, wurde es wieder in die Natur entlassen.

joh

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