Odeonsplatz: Pläne für Riesenspiegel

Ist dieses Kunstobjekt zu gefährlich?

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Das KVR will diesen Kunst-Spiegel am Odeonsplatz nicht

München - Die Stadt stellt sich quer gegen ein geplantes Kunstobjekt am Odeonsplatz. Ist es zu gefährlich für Autofahrer? Die Argumente aus dem KVR zählen für die Architekten nicht.

Mit einem riesigen Spiegel am Odeonsplatz wollen die Schwabinger Architekten Petra Lejeune und Hermann Grub den Münchnern vor Augen führen, was passiert, wenn man eine Schneise für den Autoverkehr in die Stadt schlägt. Damit wollen sie wiederum Stimmung dafür machen, dass man die Schneise der Stadtautobahn durch den Englischen Garten wieder mithilfe eines Tunnels schließt.

Die Stadt München will die Kunstinstallation aber nicht genehmigen. So fürchtet das KVR eine Blendwirkung durch Sonneneinstrahlung und Autoscheinwerfer. Die Autofahrer und insbesondere Taxifahrer könnten durch die Spiegelung von Ampeln und Verkehrszeichen verwirrt werden. Durch Laser oder Taschenlampen könnte es Blendversuche geben, so das KVR. Die Argumente zählen für Grub nicht: „Der Spiegel soll nachts zugehängt und rund um die Uhr bewacht werden. Außerdem ist eine Beschilderung geplant.“ Zudem gebe es kaum Ampeln im Bereich des Spiegels. Grub hofft auf ein Einlenken der Stadt.

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