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ÖDP München fliegt aus dem Bienenbüro - Partei sucht dringend neue Bleibe: „Es ist schon schade“

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Von: Sascha Karowski

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Die ÖDP München (v.l. Barbara Niegisch, Klaus Ziegler und Tobias Ruff) muss aus ihren Büros ausziehen.
Die ÖDP München (v.l. Barbara Niegisch, Klaus Ziegler und Tobias Ruff) muss aus ihren Büros ausziehen. © Achim Schmidt

Die ÖDP München ist dringend auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Denn schon im August müssen sie das Bienenbüro in der Landwehrstraße verlassen.

München - Partei sucht Bleibe: Die ÖDP München muss ihre Räumlichkeiten an der Landwehrstraße verlassen und sucht dringend nach einem neuen Büro. Ein bisschen drängt die Zeit, denn im August soll bereits der Umzug erfolgen.

ÖDP-Fraktionschef Tobias Ruff: „Es ist schon schade, weil die Räume sehr zentral liegen“

Stadtrat Tobias Ruff und seine ÖDP-Kollegen Barbara Niegisch und Klaus Ziegler sind schon ein wenig traurig, denn in den Räumen an der Landwehrstraße startete seinerzeit das Bürgerbegehren „Rettet die Bienen“. Jetzt fliegt die ÖDP aber aus dem Bienenbüro. „Wir sind Untermieter, und der Hauptmieter hat gekündigt“, sagt Ruff. „Es ist schon schade, weil die Räume sehr zentral liegen und für uns gut erreichbar waren.“

Und eine zentrale Zentrale braucht die ÖDP, denn die Mitglieder werden mehr. Mittlerweile engagieren sich 600 Münchner bei der Ökopartei, die zuletzt durch viele Bürgerbegehren Aufmerksamkeit erlangte. Nicht nur beim Kampf um die Bienen, sondern auch für den Ausbau des Radverkehrs oder den Erhalt städtischer Grünflächen.

Was wird also gebraucht – außer einer zentralen Lage? „Wir suchen ein neues Büro, charmant und hell, circa 80 Quadratmeter oder größer, mit Küche und Toilette“, schreibt die Partei auf Twitter. Und ein Keller wäre auch schön, sagt Ruff. Wunsch wären 300 Euro Miete im Monat. „Aber das wird wohl schwierig“, sagt Ruff und lacht.

ÖDP-Stadtrat Tobias Ruff: „Ich fürchte, dass dann ein Großteil der Sachen bei mir im Keller landen wird“

Sollte sich bis August keine neue Bleibe finden, wird es vermutlich eng – bei dem ein oder anderen Parteimitglied. „Wenn wir nichts finden, dann werden wir die Sachen irgendwo unterstellen müssen“, sagt Ruff. Und fügt mit einem Lachen an: „Ich fürchte, dass dann ein Großteil bei mir im Keller landen wird. Aber der ist eh schon voll.“

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