Bau des Offshore-Windparks

Stadtwerke zapfen Nordsee-Brise an

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Die Windrad-Fundamente werden verladen.

München - Am Freitag hat im holländischen Vlissingen bei Rotterdam der Bau des Offshore-Windparks DanTysk begonnen. Die Stadtwerke München sind an dem Nordsee-Projekt mit 49 Prozent beteiligt.

51 Prozent gehören dem schwedischen Strom-Riesen Vattenfall. Bis Mitte 2014 sollen 70 Kilometer westlich der Insel Sylt 80 Windturbinen die stetige Nordseebrise in Strom umwandeln. Die Baukosten: rund eine Milliarde Euro.

Freitag wurden die ersten vier Stahlfundamente für die Windräder auf das Arbeitschiff Seafox 5 verladen. Jeder dieser Stahlkolosse ist 60 Meter lang und 600 Tonnen schwer. Auf dem Baufeld auf hoher See werden die Stahlsäulen im bis zu 32 Meter tiefen Wasser in den Meeresboden gerammt. Darauf werden die Verbindungsstücke geschraubt, auf die später wiederum die Siemens-Windräder montiert werden.

Mit dem Bau des Windparks wollen die SWM ihrem Ziel einem großen Schritt näher kommen, als erste Millionenstadt der Welt bis 2025 den kompletten Strombedarf aus erneuerbaren Energien zu decken. Der SWM-Anteil am Windpark, der eine Leistung von 288 Megawatt haben soll, wird rechnerisch für 200 000 Haushalte reichen.

SWM-Chef Florian Bieberbach sagte gestern: „Wir freuen uns, dass die Bauvorbereitungen erfolgreich abgeschlossen werden konnten.“

J. Welte

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